Kandel Wahl des Migrationsbeirat soll künftig auch digital möglich sein

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Gibt es in Kandel künftig drei Möglichkeiten der Stimmabgabe bei der Wahl des Beirats für Migration und Integration? Bei der letzten Wahl lag die Beteiligung unter zehn Prozent. Das soll sich ändern.

Die Kandeler Beiratsvorsitzende Irene Lamberz stellte den Antrag, künftig eine reine und vereinfachte Briefwahl durchzuführen. Die Unterlagen sollten den Wahlberechtigten direkt zugesandt werden. Ziel ist eine Erhöhung der Wahlbeteiligung, die beim letzten Mal in Kandel unter zehn Prozent lag. Als positives Beispiel nannte sie den Landkreis Alzey-Worms, wo durch dieses Medium deutlich mehr Menschen ihre Stimme abgaben. „Für einige ist der Gang zur Wahlurne mit Hemmnissen verbunden. Menschen aus Staaten mit totalitären Regimen verbinden den Gang zur Urne häufig mit negativen Erlebnissen“, so Lamberz. Judith Vollmer (CDU) begrüßte die Senkung der Hürden bei der Briefwahl, sprach sich jedoch für die Beibehaltung der Präsenzwahl aus: „Das ist ein fester Bestandteil unseres demokratischen Wahlsystems.“

Wann wird gewählt?

Sie regte an, als dritte Säule die Umsetzbarkeit einer Digitalwahl zu prüfen. Sie berichtete von der hohen Akzeptanz bei den Wahlen der Gremien der Katholischen Kirche in der Diözese Speyer. Dieser Idee folgte der Rat. Auf Landesebene soll am 10. November gewählt werden, abweichende Termine sind jedoch zulässig. Deshalb strebt Lamberz den Termin an, an dem auch der neue Verbandsbürgermeister gewählt werden soll. Amtsinhaber Volker Poß (SPD) favorisiert den 24. November.

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