Wörth RHEINPFALZ Plus Artikel „Wörther Köpfe“ wollen Stadt attraktiver machen

Die Belebung des Dorschbergzentrums ist eine der Aufgaben, die die „Wörther Köpfe“ angehen wollen.
Die Belebung des Dorschbergzentrums ist eine der Aufgaben, die die »Wörther Köpfe« angehen wollen.

Wie kann man Wörth attraktiver machen? Für Bewohner und Besucher gleichermaßen wohlgemerkt. Ein offener Workshop suchte nach ersten Antworten auf diese Frage. Und das offenbar erfolgversprechend, denn weitere Zusammenkünfte dieser Art sind geplant.

Initiatoren dieses Gedankenaustausches, der den Namen „Wörther Köpfe“ erhalten hat, waren Wörths Ortsvorsteher Helmut Wesper und Johanna Gemenetzi, Inhaberin der Olympia-Apotheke im Dorschbergzentrum. Eingeladen ins Café Herzstück im Gesundheitszentrum waren Gewerbetreibende, Vereinsvertreter, Ärzte, Vertreter der Stadt und Kommunalpolitiker. „Wir hatten im Vorfeld 37 Anmeldungen. Es sind dann auch noch ein paar Interessierte unangemeldet gekommen“, berichtet Wesper, der nicht nur mit der Resonanz sehr zufrieden ist, sondern auch mit den Ergebnissen nach rund drei Stunden regen Austauschs.

Hauptziel dieses ersten Workshops war das Kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. „Nach einer Vorstellungsrunde wurde an den einzelnen Tischen rege miteinander diskutiert“, so Wesper. So ging es darum, Ideen zu entwickeln, wie sich der Altort und das Dorschbergzentrum beleben lassen, oder wies sich Leerstände beheben und künftig vermeiden lassen. Mehr Werbung und gemeinsame Marketingaktionen – darauf haben sich beispielsweise die Geschäftsleute verständigt.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde das 50. Jubiläum des Dorschbergzentrums gefeiert. Die Federführung lag bei Johanna Gemenetzi, aber nahezu alle Geschäftsleute in dem Einkaufszentrum haben sich an dem Tag der offenen Tür mit vielen Jubiläumsangeboten beteiligt. „Diese Aktion war sehr erfolgreich, deshalb soll sie in irgendeiner Form in diesem Jahr wiederholt werden“, kündigt Wesper an.

Weihnachtsmarkt soll feste Einrichtung werden

Wiederholt werden soll auch die vom Verein „Wir, das Herz von Wörth“ organisierte Dorfweihnacht in der frisch sanierten Ottstraße. Denn der Zuspruch, den der Weihnachtsmarkt bekommen hat, war groß. Feste sollen helfen, Wörth für Gäste attraktiver machen. „Früher gab es einen Marktmeister. Die Ortsvorsteher von allen vier Ortsbezirken haben schon vor langer Zeit gefordert, dass wir wieder einen Marktmeister brauchen“, sagt Wesper. Die Einstellung eines Marktmeisters, der sich um die Organisation und Koordination von Festen und Veranstaltungen kümmern soll, hatte der künftige Bürgermeister Steffen Weiß im Wahlkampf angekündigt. Das Versprechen hat Weiß beim Workshop wiederholt. „Herr Weiß und auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben uns ihre Unterstützung zugesagt“, so Wesper.

Es kam an diesem Abend auch der Vorschlag auf, den Maimarkt attraktiver zu gestalten. Bald soll es dazu eine Besprechung einer kleineren Interessengruppe aus dem Kreis der „Wörther Köpfe“ geben. Sie will Ideen entwickeln, wie der Maimarkt nicht nur attraktiver, sondern auch zu alter Größe ausgebaut werden kann. Die zuständige Mitarbeiterin des Ordnungsamtes sitzt mit am Tisch. „Ob das in der Kürze der Zeit möglich ist, weiß ich nicht. Es ist mit Sicherheit ein ehrgeiziges Ziel“, sagt Wesper. Auf jeden Fall soll es in drei bis vier Monaten den nächsten Workshop geben, kündigt Wesper an. Um weitere Ideen zu entwickeln und die Kooperation zu intensivieren.

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