Wörth RHEINPFALZ Plus Artikel Vier Verletzte bei Jahresübung gerettet

Jahresübung: Die Rettungskräfte hatten am Samstagmittag viel zu tun.
Jahresübung: Die Rettungskräfte hatten am Samstagmittag viel zu tun.

Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Autos und vier eingeklemmten Fahrern war das Szenario der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wörth gemeinsam mit dem Rettungsdienst Südpfalz des Deutschen Roten Kreuzes am vergangenen Samstag.

Gegen 16 Uhr wurden die an der Übung teilnehmenden Einsatzkräfte auf die Abtswaldstraße nach Wörth alarmiert. Dort, kurz bevor die Straße unter der Bahnstrecke Wörth-Germersheim hindurch führt, sind 4 Autos zu sehen, deren Zustand Schlimmes befürchten lässt. Zwei der Autos stehen noch mitten auf der Straße und sind ziemlich eingedellt; zwei weitere liegen links und rechts der Straße im Grünen. Während das dunkle Auto auf dem Dach liegt, birgt das helle Auto eine weitere Gefahrensituation. Da es auf der Seite liegt, muss es von den Einsatzkräften vor einem unkontrollierten Umstürzen gesichert werden.

Nach und nach Treffen die Wehren aus Wörth, Maximiliansau, Büchelberg und Schaidt, sowie das DRK ein. Die Verletzten sind in unterschiedlicher Verfassung. Wer ansprechbar ist, kann Auskünfte über Schmerzen geben. Manche der simulierten Verletzungen sind gleich sichtbar, dank der Schminke durch Selina Johner vom Jugendrotkreuz aus Jockgrim. Insgesamt sind an der Übung 46 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz, teilt Oberbrandmeister Steffen Reidt, Sprecher der Feuerwehr und stellvertretender Wehrführer in Wörth, mit.

„Alle Verletzten mussten aus den Autos befreit werden“, informiert Reidt, der das Schauspieltalent der Unfallopfer lobt. Unter der Einsatzleitung von Hauptbrandmeister Alexander Mieger geht es kontrolliert ans Werk. Dank Spezialgeräten konnten alle befreit werden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Auch hier wichtig: Kommunikation zwischen den Rettungskräften. Mit dem Ablauf der Übung zufrieden, zeigten sich im Anschluss sowohl der Wehrleiter der Stadt Wörth, Jürgen Stephany, als auch der Beigeordnete der Stadt Wörth, Thomas Krämer.

Trotz der langen Pandemie bedingten Übungspause, funktionierte die Zusammenarbeit unter den Einheiten absolut reibungslos, urteilte Stephany. Für die Dauer der Übung wurde die Abtswaldstraße zwischen Abbiegung Seiläckerweg und Mozartstraße gesperrt.

Drei Autos waren an dem Übungsunfall beteiligt.
Drei Autos waren an dem Übungsunfall beteiligt.
Die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungssanitäter funktioniert.
Die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungssanitäter funktioniert.
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