Kreis Germersheim Unter erlenbach-pfalz.de gibt es Neues aus dem Dorfleben

Erlenbach hat einen neuen Internetauftritt. Unter Erlenbach-Pfalz.de gibt es Fakten und Tipps zum Gemeindeleben. Über dieses und weitere Projekte der Initiative „Gemeinsam für Erlenbach“ berichteten der Beigeordnete Maik Wünstel und Ratsmitglied Markus Schulze in der Ratssitzung am Mittwoch.
Bisher gab es zwei Treffen der Initiative, bei denen eigentlich ein langfristiges Konzept geplant werden sollte. Doch die Entwicklung sei dann eher umgekehrt gewesen, sagte Schulze. Aus den Treffen seien sehr viele kleine Ideen hervorgegangen, die auch ohne große finanziellen Mittel in Eigenleistung umgesetzt werden können. Geplant war schon vorher, dass zwei bis drei kleine Projekte noch 2017 realisiert werden, so Wünstel. Dafür sieht es jetzt mehr als gut aus. Denn im Moment sind freiwillige Helfer gerade dabei, neue Spielgeräte am Spielplatz „Im Storchennest“ aufzubauen, unter anderem eine Seilbahn. Auch der Parkplatz dort wird mit Splitt aufgebessert. Auch die Bänke am Bürgerhaus sollen saniert werden. Die VR-Bank hat der Gemeinde dafür gerade 500 Euro gespendet. Auch die neue Internetseite erlenbach-pfalz.de kam auf Wunsch der Teilnehmer von „Gemeinsam für Erlenbach“. Dort werden aber nicht nur die Aktionen der Initiative gezeigt. Auch Termine können über einen Kalender eingesehen werden oder das Bürgerhaus oder die Grillhütte gebucht werden. Über die Kontaktseite können zudem Anregungen und Ideen eingebracht werden. Am besten wäre es, wenn es einen Kreis von Leuten gäbe, der sich um die Seite kümmert und das Angebot nach und nach erweitert, so Schulze. Aber besonders Verfasser von Artikeln werden noch gesucht. Eine Redakteurin, die im Ort lebt, hat sich schon bereit erklärt, Artikel zu redigieren und selbst zu schreiben. Auch Bilder, beispielsweise Luftbilder, sind willkommen, natürlich nur, wenn die Rechte dafür bei der Gemeinde liegen. Insgesamt habe der Internetauftritt erlenbach-pfalz.de bisher 15 Euro Einrichtungsgebühr gekostet und werde ab dem 2. Jahr gut zwei Euro im Monat kosten, erklärte Schulze. Damit könne relativ kostengünstig für viel Transparenz gesorgt werden. Im Moment kümmert sich Schulze auch darum, ob die Gemeinde Zuschüsse aus dem Leaderprojekt der EU bekommen kann. Im Projekt wird die ländliche Region gefördert und die Verbandsgemeinde Kandel ist dabei. Möglicherweise könnte man den Dorfmittelpunkt rund um Bürgerhaus, Rathaus und Schule so verschönern. Dies wäre eine schöne Geschichte, die vielleicht einen Prozess abrunden würde, der 2009 bei der Dorferneuerung schon mal begonnen wurde. Ob die Gemeinde dann einen Zuschuss bekommt, und wie viel Eigenmittel noch nötig sind, sei natürlich noch nicht klar. „Aber wir können dann sagen, wir haben etwas getan“, so Schulze.