Kreis Germersheim Teilnahme am Projekt „Jes“: Kreis will Jugend stärker einbeziehen

Raus aus der Zuschauerrolle und rein in die Politik vor Ort: Dafür will das Projekt „Jes“ Jugendliche gewinnen.
Raus aus der Zuschauerrolle und rein in die Politik vor Ort: Dafür will das Projekt »Jes« Jugendliche gewinnen.

Jugendlichen eine Stimme geben, dadurch Interesse an demokratischen Prozessen wecken und Politikverdrossenheit vorbeugen: Um sich auf diesen Weg zu machen, nimmt der Landkreis Germersheim am Projekt „Jes! – Eigenständige Jugendpolitik mit Pep vor Ort“ teil, das vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung organisiert wird. Dabei steht „Jes“ für „jung, eigenständig stark“ und das Praxisentwicklungsprojekt „Pep“ soll die Jugendpolitik stärken. Laut Kreisbeigeordnetem Christoph Buttweiler stehen Mitarbeiter des Jugendamts dafür regelmäßig mit den anderen teilnehmenden Kommunen im Austausch und werden von Referenten aus der Wissenschaft geschult. „Für die Jugendlichen ist es wichtig, zu sehen, dass ihre Meinungen und Wünsche ernst genommen werden“, betont die Leiterin des Jugendamts Denise Hartmann-Mohr. Dafür sei es maßgebend, sie dort abzuholen, wo sie sind, und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Das Projekt wird Anfang 2026 zunächst in der Verbandsgemeinde Kandel beginnen und soll später auf weitere Verbandsgemeinden ausgeweitet werden. „So unterstützen wir die Verbandsgemeinden auch dabei, den Verpflichtungen nachzukommen, die sich aus der Gemeindeordnung ergeben“, sagt Buttweiler. Demnach muss die Kommune Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die deren Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen.

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