Kreis Germersheim Storchennest wird zum Engpass

Beschwerden erwartet: Die Straße im Storchennest wird eine der wenigen Möglichkeiten sein, durch Erlenbach zu kommen.
Beschwerden erwartet: Die Straße im Storchennest wird eine der wenigen Möglichkeiten sein, durch Erlenbach zu kommen.

«Erlenbach.»Erlenbach wird wohl noch bis 3. oder 4. Mai nur von Rohrbach, Hayna und Herxheim zu erreichen sein. Die Arbeiten im Bauabschnitt 2 in der Haynaer Straße Richtung Kandel haben sich um circa eine Woche nach hinten verschoben, informierte Ortsbürgermeister Maik Wünstel in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch den Rat. Auch wenn es einige unverbesserliche Autofahrer vor rund drei Wochen bei Beginn der Sperrung über den Radweg, Feldwege und sogar eine kleine Treppe versucht hätten: Eine Einfahrt von Kandel kommend oder gar eine Durchfahrt ist zur Zeit nicht möglich. Damals wurde die Polizei gerufen und das habe geholfen, denn die habe Strafzettel verteilt, so Wünstel. Dies empfiehlt Wünstel den Anwohnern auch, sollte es Verkehrsverstöße im Bauabschnitt 3A geben, der direkt im Anschluss beginnt. Dann sei Erlenbach zwar wieder von allen Seiten erreichbar. Eine Durchfahrt sei aber nur über kleine Straßen und durch das Storchennest möglich, wo Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben sei. „Es wird also wieder Beschwerden geben“, ist sich Wünstel sicher. Interessant werde es zu sehen, was die Lastwagen machen, denn die kommen nicht durch und wenden ist in den engen Straßen nicht möglich. Es bestehe zwar von allen Seiten ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen, aber daran sei sich bisher auch nicht immer gehalten worden, so Wünstel. Bauabschnitt 3A soll am 7. Mai fertig sein, zumindest die Tragschicht und der Binder. Der letzte Abschnitt 3B werde dann nach jetzigem Zeitplan frühestens am 5. Juni fertig. Kurz vorher möchte Wünstel ein kleines Eröffnungsfest für Anwohner und Arbeiter veranstalten. Der genaue Termin werde aber erst festgesetzt, wenn das Ende der Arbeiten auch genau terminiert werden könne, so Wünstel. Wünstel und der Beigeordnete und Gemeindearbeiter Uwe Mühldorfer informierten den Rat über eine „Sauerei“. Am Waldrand seien große Mengen alter Teppiche und Plastik entsorgt worden, und zwar an eine Stelle, die man nicht so einfach mit dem Auto erreiche. Nachdem Mühldorfer den Abfall weggeräumt und Wünstel die illegale Abfallentsorgung auf der Internetseite angeprangert habe, sei zwei Wochen später wieder die gleiche Art Müll dort abgelagert worden. Früher habe man Jagdhütten mit solchen Teppichen isoliert, meinte Mühldorfer. Der Ortsbürgermeister bat denn auch alle, die irgendwas bemerkt haben, sich bei ihm oder beim Ordnungsamt zu melden.

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