Kreis Germersheim Stets um Nöte der Mitmenschen gekümmert

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WÖRTH. Die ehemalige Gemeindereferentin Marianne Deris ist am Donnerstag im Alter von 79 Jahren verstorben. So vielseitig waren ihre Beziehungen zu Kindern der Gemeinde, dass sie manche mit „Frau Kirch“ ansprachen.

Kindergottesdienste gestalten, Kinder und Jugendliche auf Erstkommunion und Firmung vorbereiten, dazu Teams bilden und anleiten – in den 22 Jahren ihres Wirkens in der Pfarrgemeinde St. Theodard lag Marianne Deris besonders die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen. Marianne Deris, nach ihrem Examen 1961 Religionslehrerin in Ludwigshafen, Kaiserslautern, St. Ingbert, Speyer und Schifferstadt, dazwischen Diözesanleiterin der katholischen Frauenjugend, kam 1973 als Seelsorge-Assistentin nach Wörth und ließ sich bis 1976 als eine der ersten zur Gemeindereferentin ausbilden. In St. Theodard tat sie nicht nur ihre Arbeit in der Seelsorge, sondern kümmerte sich auch um die persönlichen Nöte und Probleme ihrer Mitmenschen. Sie wäre wohl auch eine gute Pfarrerin gewesen. „Ich war überall, aber nirgends richtig zu Hause“, hat Marianne Deris gesagt, bevor sie nach Wörth kam. Hier fand sie schließlich Heimat. „Ihren Platz, an dem sie ihre Fähigkeiten entfalten, ihren Glauben leben und bezeugen konnte – oft bis an die Grenze ihrer Kraft und darüber hinaus“, sagte Pfarrer Hans Deny bei ihrer Verabschiedung am Kirchweihfest 1995.

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