Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Steinweiler: Freddy im Maislabyrinth

Das Maislabyrinth wird für die Gruselnacht gerichtet.
Das Maislabyrinth wird für die Gruselnacht gerichtet. Foto: Iversen

Blutverschmierte Grabsteine, Friedhofsszenerie und Statisten, die einem im Maislabyrinth einen Schrecken einjagen. Wer diese gruselige Atmosphäre erleben möchte, der ist an Halloween am Seehof in Steinweiler gut aufgehoben. Bereits zum dritten Mal lädt dieser zur Halloween Horrornacht ein.

Den ganzen Sommer über kamen viele Gäste, vor allem Familien mit Kindern, um im Irrgarten den richtigen Weg zu finden. Für die Aufbauarbeiten für die Veranstaltungen rund um Halloween war das Mais-Labyrinth jedoch vier Wochen geschlossen.

Zehn, manchmal 15 Leute haben mehr als zwei Wochen lang daran gearbeitet, um die Lokation wieder für Halloween am 31. Oktober herzurichten und für eine passende Atmosphäre zu sorgen, so Christian Scheid vom Seehof.

Die Bar ist im alten Silo

Wer sich am Donnerstag auf den Weg zum Seehof macht, den erwarten jedoch noch andere Attraktionen außer dem Maislabyrinth. Neben einer Lounge stellt eine mobile Bar in einem alten Silo einen Höhepunkt des Besuchs dar. Ursprünglich sollte das Silo abgerissen werden, doch dann kam Scheid die Idee es in eine Bar umzuwandeln. Gespenster, und nicht nur die, haben schließlich Durst. Kürbiskernsuppe, Chili, Bratwurst, Steak und Flammkuchen runden das kulinarische Angebot ab. Sollten die Temperaturen etwas nach unten rutschen, dann können die Gäste in zwei beheizten Zelten eine Stärkung zu sich nehmen. Ein DJ wird den Besuchern ein musikalisches Rahmenprogramm bieten.

Am 2. und 3. November finden Kindertage mit einem Programm für die Jüngsten statt, das Grusellabyrinth hat exklusiv für sie geöffnet und es gibt eine Verlosung sowie Kaffee und Kuchen.

Gruseliges Wohlgefühl im Maisfeld

Die Idee für das Maislabyrinth hatte Scheid schon vor mehr als zehn Jahren. Das erste Mal ausgemäht wurde es dann vor drei Jahren. Für die diesjährige Saison zieht er ein positives Resümee: „Die ganze Saison über war das Maislabyrinth richtig gut frequentiert. Die Leute verweilten bis zu fünf Stunden und fühlten sich wohl.“ Darüber hinaus konnte man in zwei Bubble-Zelten sowie zwei Tipis im Maisfeld übernachten. Für nächstes Jahr gibt es bereits mehrere Buchungen, berichtet Scheid. Die Idee, eine Horror-Nacht an Halloween zu veranstalten, kam von einer Freundin. Bei der diesjährigen Veranstaltung rechnet Scheid mit bis zu 1000 Besuchern und bei den Kindertagen mit bis zu 300 bis 400.

Angst muss man keine haben

40 Statisten, zehn mehr als im Jahr zuvor, sorgen an elf Stationen dafür, dass sich die Besucher des Maislabyrinths so richtig gruseln. Doch Angst braucht niemand zu haben. Die Gruselfiguren (zum Beispiel als Zombie verkleidet oder Kettensäge schwingend) kommen einem nicht zu nahe und es gibt ein Codewort, durch das diese wieder abdrehen, erklärt Scheid. Kinder ab zwölf Jahren dürfen an Halloween das Labyrinth auch nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten. Außer bei den Kindertagen, denn da sind selbst die Statisten im Grusellabyrinth Kinder. Auch für das nächste Jahr plant Organisator Scheid am Seehof wieder ein Maislabyrinth und eine Veranstaltung an Halloween. Kostüme sind zur Horrornacht auf dem Seehof ausdrücklich erwünscht.

Grusel-Labyrinth

  • 31. Oktober für Erwachsene, 18-20 Uhr Warm up, ab 20 Uhr Showdown im Labyrinth, Eintritt 6,50 Euro
  • 2. und 3. November Grusellabyrinth und vieles mehr für Kinder 11-19 Uhr, Eintritt 5 Euro
Und irgendwo im Mais lauert Freddy Krüger.
Und irgendwo im Mais lauert Freddy Krüger. Foto: Iversen
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