Kreis Germersheim Städtische EDV-Anlage wird umstrukturiert

Am Donnerstag hat der Verbandsgemeinderat Kandel beschlossen, EDV-Dienstleistungen künftig vom Rechenzentrum Landau einzukaufen.
Seit 2010 war an der Infrastruktur des Netzwerkes der VG Kandel nichts mehr grundsätzlich verändert worden, heißt es in der Beschlussvorlage. Nach sechs Jahren laufe nun die Garantie der Geräte ab – die EDV-Anlage muss umstrukturiert werden. Soll weiter jeder PC seine Daten erst an seinen Server schicken, der sie dann weiterleitet oder gleich an einen Terminal-Server? Für die Mitglieder des Verbandsgemeinderats war das keine Frage. Denn, „das ist nichts Neues, das ist Standard“, fasste der Beigeordnete Norbert Knauber (CDU) zusammen. Ein wichtiger Aspekt dabei sei die Sicherheit, sagte der geschäftsführende Beamte der Verbandsgemeindeverwaltung, Jens Forstner (CDU). Er verwies darauf, dass der Terminalserver in Landau in einem standardmäßig gesicherten Raum sei. Die Kosten seien allerdings mit 20.000 Euro verteilt auf sechs Jahre etwas höher. Für Michael Detzel (CDU) ist wichtig: „rund um die Uhr betriebssicher“. Fraktionskollege Josef Vollmer sieht die Betreuung wesentlich wirtschaftlicher, als jetzt mit eigenem Servicepersonal in der Verwaltung. Wilfried Schowalter (SPD) und Markus Marz (SPD) hatten Bedenken, dass Kosten steigen könnten, wenn das Rechenzentrum seine quasi Monopolstellung einmal ausnutzen würde. „Wir haben uns für Landau ausgesprochen“ stellte Klaus Böhm für die SPD-Fraktion fest. Es gehe jetzt nur um einen Grundsatzbeschluss. Dann müssten mit dem Rechenzentrum in Landau Gespräche geführt und ein Vertrag aufgesetzt werden. |mldh