Kandel Sporthaus Frey schließt für immer

Im August und September gibt es Rabattaktionen, bevor das Geschäft endgültig schließt.
Im August und September gibt es Rabattaktionen, bevor das Geschäft endgültig schließt.

„Alles muss raus! Schlussverkauf!“ steht in roten Lettern an den Schaufenstern des Sporthauses Frey. Das Sporthaus Frey hört nach 41 Jahren auf, es schließt seine Pforten für immer.

Kunden, denen Geschäftsführerin Beatrix Kirchhoff die Botschaft schon seit längerer Zeit überbracht hat, müssen sich umorientieren. Angefangen hatte alles im Jahre 1982, als das Sporthaus Frey öffnete. Man verkaufte so ziemlich alles, was Sportler im Verein oder in der Freizeit benötigen, von der Kleidung bis zu den Geräten für so ziemlich alle Sportarten und die Ausstattung des privaten Fitnessstudios. Viele Kunden kamen wegen der persönlichen Beratung ins Sporthaus Frey.

Der Service spielte eine große Rolle: Skier oder Snowboards wurden geschliffen, heiß gewachst und poliert und auf der Wintersteiger-Maschine neu eingestellt. Bei den Inline-Skatern wechselte man Kugellager und Rollen und Tennisschläger wurden neu bespannt. Trendsportarten wechselten im Laufe der Jahrzehnte, worauf das Geschäft rasch reagierte. Seit nunmehr 13 Jahren stehe mit Simon Subat ein erfahrener Mitarbeiter bereit, der den Kunden ein sachkundiger Ratgeber gewesen sei. In den vier Jahrzehnten wurden im Sporthaus-Frey zehn junge Menschen zu Einzelhandelskaufleuten ausgebildet.

Bis zum endgültigen Finale am 30. September gibt es besondere Angebote. Ab Dienstag, 1. August, gibt es auf alle Artikel 50 Prozent Rabatt. Die immer größer werdenden Abnahmemengen, die die Hersteller vorschrieben, sowie die steigende Zunahme verschiedener Vertriebskanäle ließen die Entscheidung reifen, das Geschäft zu schließen. Beatrix Kirchhoff und ihr Mitarbeiter Simon Subat bedanken sich bei den Kunden für deren langjährige Treue zum Sporthaus Frey.

Nach 41 Jahren ist im Sporthaus Frey Schluss.
Nach 41 Jahren ist im Sporthaus Frey Schluss.
Mehr zum Thema
x