Kreis Germersheim Sparkasse spendet für Schuldnerberatung

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Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) – Kreisverband Südpfalz bekommt auch für das Jahr 2019 einen Betrag von 33 250 Euro als Beitrag der Sparkasse zur Mitfinanzierung der Schuldnerberatung zur Verfügung gestellt. Das hat die Zweckverbandsversammlung der Sparkasse Germersheim Kandel in ihrer Sitzung beschlossen. Das nahm der Vorsitzende des Kreisverbandes, Günther Tielebörger, erfreut zur Kenntnis.

Nach Paragraph zwei des Sparkassengesetzes in Rheinland-Pfalz tragen die Sparkassen zur Finanzierung der Schuldnerberatung bei. Über die Verteilung des Geldes an die Träger der Schuldnerberatung entscheiden die Träger der Sparkasse Germersheim-Kandel. In den Jahren 1995 bis 2018 sind nach deren Angaben rund 760.000 Euro an Spendengeld geflossen. Damit leistet die Sparkasse ihren Beitrag zur Finanzierung und Sicherung der qualifizierten Schuldnerberatung und beweist ihr sozialpolitisches Engagement und ihre Verbundenheit mit den Bürgern der Region. Die AWO – Kreisverband Südpfalz hat die Trägerschaft für die Schuldnerberatung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau übernommen. „Trotz der guten Beschäftigungssituation auf dem Arbeitsmarkt und der positiven wirtschaftlichen Konjunktur konnte keine deutliche Entlastung bei der Anzahl der Beratungsanfragen von überschuldeten Bürgern verzeichnet werden. So haben sich durchschnittlich pro Monat 47 Menschen hilfesuchend an die Schuldnerberatungsstelle gewandt“, schriebt die AWO in ihrem Jahresbericht 2017. Seit 1995 ist die Sparkasse Germersheim-Kandel der einzige Finanzdienstleister im Landkreis Germersheim, der die Schuldnerberatungsstelle finanziell bezuschusst. Auf Anfrage der Mitglieder der Zweckverbandsversammlung, ob nicht auch andere Institute dazu einen Beitrag leisten könnte, erwiderte Tielebörger: „Bisher habe ich auf entsprechende Anfragen keine positive Resonanz bekommen.“

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