Kreis Germersheim Sozialarbeit an Grundschulen: Zwei Stellen mehr

Die Fördermittel wurden vom Land erhöht.
Die Fördermittel wurden vom Land erhöht.

Die Landesregierung hat die Fördermittel erhöht. Alle Kommunen im Kreis bekommen eine viertel Stelle mehr.

Es gibt im Kreis künftig zwei Stellen mehr für Schulsozialarbeit an Grundschulen. Das Land hat gibt mehr Fördermittel, der Kreistag hat seine Richtlinien dafür einstimmig geändert. Seit Anfang 2022 fördert der Kreis Germersheim 50 Prozent Personalkosten zuzüglich einer Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 15 Prozent pro Standort und Jahr für eine halbe Stelle einer Fachkraft an Grundschulen. „Dabei erfolgt eine Förderung jeweils für eine Grundschule im Einzugsbereich einer Verbandsgemeinde beziehungsweise zwei Grundschulen in der Stadt Germersheim und drei Grundschulen in der Stadt Wörth“, so Landrat Fritz Brechtel (CDU). Darüber hinaus finanzieren ein Großteil der Verbandsgemeinden und die Stadt Wörth Schulsozialarbeit aus eigenen Mitteln. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Kreis nun für den Ausbau der Schulsozialarbeit an Grundschulen eine Förderung von jährlich 61.200 Euro für insgesamt weitere zwei Vollzeitstellen erhalten.

„Bedarf besteht überall“

Christoph Buttweiler, Dezernent für Jugend, Soziales und Schulen: „Diese zwei Stellen werden verteilt auf die sechs Verbandsgemeinden und die beiden Städte Germersheim und Wörth mit jeweils einer zusätzlichen viertel Stelle, da in allen Kommunen ein mehr Bedarf an Schulsozialarbeit besteht. Zusätzlich wird eine halbe Stelle Schulsozialarbeit an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache in Rülzheim eingerichtet.“

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