Maximiliansau Schulstraße seit acht Monaten gesperrt

In der Schulstraße gibt es derzeit kein Durchkommen.
In der Schulstraße gibt es derzeit kein Durchkommen.

Fahrradfahrer müssen absteigen und Fußgänger einen Umweg laufen, und für Autos gibt es überhaupt kein Durchkommen: Seit Juni ist die Schulstraße im alten Ortskern von Maximiliansau gesperrt. Viel länger als ursprünglich geplant. Woran liegt“s? Und wie lange soll die Sperrung noch aufrecht erhalten bleiben?

Seit dem 27. Juni vergangenen Jahres ist die Schulstraße in Richtung Cany-Barville-Straße gesperrt. Grund ist eine Baustelle. Seit Monaten steht ein Baukran mitten auf der Fahrbahn. Gebraucht wird dieser für den Bau eines mehrgeschossigen Wohnhauses am Ende der Schulstraße unweit der evangelischen Kirche.

Im Amtsblatt der Stadt Wörth war im Sommer die Sperrung der Schulstraße angekündigt worden. Bis Oktober sollte sie voraussichtlich dauern, hieß es damals. Oktober ist schon lange her, doch die Straße ist bis zum heutigen Tag gesperrt. Bei den Anwohnern des betroffenen Gebiets macht sich allmählich Unmut breit. Zumal ihnen jegliche Informationen darüber fehlen, wie lange sie mit den Einschränkungen noch leben müssen.

Sperrung soll am 10. März enden

Zuständig für innerörtliche Straßensperrungen ist das Ordnungsamt der Stadt. Es handele sich in diesem Fall um keine öffentliche, sondern eine private Baumaßnahme, für die die Sperrung der Schulstraße genehmigt wurde, weil ein Kran gestellt werden musste, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Leider habe sich die Fertigstellung des Neubaus verzögert. „Es gibt derzeit ja viele Gründe, die solche Baumaßnahmen stark verzögern können, allen voran die Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial“, so die Stadtverwaltung weiter.

Die Genehmigung zur Absperrung wurde vom Ordnungsamt in den vergangenen Monaten immer wieder verlängert, zuletzt bis zum 10. März, also dem kommenden Freitag. „Nach Angabe der Bauherren soll die Notwendigkeit der Sperrung dann entfallen und der Kran entfernt sein“, teilt die Stadtverwaltung weiter mit. Sollte wider Erwarten noch eine weitere Verlängerung notwendig werden, „würden wir nochmals einen Hinweis im Amtsblatt beziehungsweise auf der Homepage bringen“, kündigt die Stadt an.

x