Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Schulbauten: Prinzip Hoffnung

Die Grundschule Minfeld auf einer Luftaufnahme aus dem Jahr 2019.
Die Grundschule Minfeld auf einer Luftaufnahme aus dem Jahr 2019.

Viel Geld wird in der Verbandsgemeinde Kandel für die Schulen ausgegeben. Nun hofft man auf Unterstützung aus Mainz und stabilere Kosten.

Um viel Geld ging es bei der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Kandel. Diese Feststellung war mehrfach zu hören, nicht nur von Bürgermeister Volker Poß. So werden Umbau und Erweiterung der Grundschule in Minfeld mehr als sieben Millionen Euro kosten, obwohl man hier bereits Abstriche an der ursprünglichen Planung gemacht hat.

Für die Grundschule im benachbarten Freckenfeld sind rund 4,4 Millionen eingeplant, und für die Mensa und weitere Räume der Ganztagsbetreuung an der Ludwig-Riedinger-Grundschule wird man wohl mehr als acht Millionen Euro hinblättern müssen. Alles Investitionen in die Bildung und also in die Zukunft unserer Kinder. B

ildung ist eigentlich Ländersache, die Gemeinden tragen die Sachkosten. Sie können solch horrende Investitionssummen wegen ihrer chronischen Finanznot aber nicht alleine stemmen. Nun darf man gespannt sein, in welcher Höhe sich das Land an den Kosten für die Grundschule Minfeld beteiligt. Bei der Sitzung des Verbandsgemeinderates in der Minfelder Mundohalle, waren sich alle Ratsmitglieder einig, dass das Geld gut angelegt sei.

Und alle hoffen, dass sich die Kostensteigerungen am Bau in den nächsten Jahren in Grenzen halten und nicht weiter explodieren. Sonst wird es eng im Budget der Verbandsgemeinde, die ja auch noch andere Aufgaben hat, die viel Geld kosten.

x