Kreis Germersheim Schleicher-Rothmund gewählt

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Die Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher aus Rheinzabern geht bei den Landtagswahlen am 13. März 2016 erneut als Direktkandidatin der SPD im Wahlkreis 51 Germersheim ins Rennen. Bei der SPD-Wahlkreiskonferenz am Donnerstag in Germersheim errang die 56-Jährige 96,4 Prozent der Delegiertenstimmen. Die neue B-Kandidatin ist Katrin Rehak-Nitsche aus Wörth, die ebenfalls auf 96,4 Prozent kam.

Die 37-jährige Doktorin der Geologie leitet das Fördergebiet Wissenschaft und Forschung der Robert Bosch-Stiftung, ist Mitglied im SPD-Ortsverein Wörth und ebenso wie Schleicher-Rothmund im Vorstand der SPD Südpfalz. An den Beispielen Infrastruktur, Bildung und Wirtschaft zeigte Schleicher-Rothmund den Einsatz der Landesregierung für den Kreis Germersheim auf. Schleicher-Rothmund betonte die Wichtigkeit der zweiten Rheinbrücke bei Wörth für die SPD-Landesregierung und die südpfälzische SPD. Die Landesregierung habe die zweite Rheinbrücke 2013 zum Bundesverkehrswegeplan angemeldet. „Eine Ersatzbrücke ist keine Alternative, da sie unter anderem auch keine Entlastungswirkung für das Wörther Kreuz hat“, so Schleicher-Rothmund. In der Bildungslandschaft im Kreis Germersheim habe sich viel getan. Der Kreis verfüge über ein breites pädagogisches Angebot. In Mainz habe sie sich für die Neubauten an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Rülzheim und Rheinzabern stark gemacht. „Wenn wir viel Zuspruch für die Oberstufen der IGSen haben wollen, brauchen wir auch die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen“, so Schleicher-Rothmund. Im Kreis seien viele Ganztagschulangebote entstanden, die den Eltern ein flächendeckendes Angebot böten. SPD-Landtagsfraktionschef Alexander Schweitzer lobte die Arbeit Schleicher-Rothmunds als parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, die sie nun als Landtagsvizepräsidentin fortsetze. Der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Jens Guth lobte, dass die Landesregierung angesichts der Bevölkerungsentwicklung jetzt wieder das Modell der Gemeindeschwester auf den Weg bringe. Im Wahlkampf sei dafür zu sorgen, dass Malu Dreyer Regierungschefin bleibt, so Schleicher-Rothmund. (rhp)

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