Kandel RHEINPFALZ Plus Artikel Schüler gewinnen Preis für Darstellung von Atommodellen

 Der 2. Preis für die für die Herstellung von Atommodellen mit VR-Brillen ging an David Wagner, Frederik Cron, Norbert Borza Buc
Der 2. Preis für die für die Herstellung von Atommodellen mit VR-Brillen ging an David Wagner, Frederik Cron, Norbert Borza Buchauer. (v.l.n.r)

Die Gesamtschüler setzten sich gegen die Gymnasiasten durch. Die Schülerfirma „Skip“ der Integrierten Gesamtschule (IGS) Kandel hat den zweiten Platz auf Bundesebene vom Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie erreicht. „Skip“ hat am Wettbewerb „Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge im naturwissenschaftlichen Unterricht“ teilgenommen.

In der ersten Runde im Frühjahr haben die Schüler mit einem Video das Thema, wie man Unterricht digitalisieren kann, in einer Erklärung von Aggregatszuständen aus ihrer Sicht dargestellt. Damit kamen sie in die zweite Runde, wo sie als einzige Gesamtschule ausschließlich auf Gymnasien trafen.

Aufbauend auf Aggregatszuständen visualisierten sie das „Kugelwolkenmodell“ (KWM), ein Atommodell. Die Idee der Schüler war es, zum Aufbau von Atomen Modelle mit VR-Brillen (virtuelle Realität) herzustellen. „Damit ist man praktisch im virtuellen Raum, dem Museumsraum mit sechs Atommodellen“, erklärt David Wagner (11. Klasse) aus Kandel, einer der fünf am Projekt beteiligten Schüler.

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Die Schüler bekamen den 2. Preis auf Bundesebene von der Gesellschaft Deutscher Chemiker fuer Entwicklung einer 3-D-Brille.
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Die Schülerfirma „Skip“

„Dabei haben sie den virtuellen Raum selbst erarbeitet, wobei die Herstellung der Atommodelle am schwierigsten war“, erläutert Markus Sabath, der Leiter der Schülerfirma, der auch Stufenleiter der 9./10.Klassen der IGS ist und das Wahlpflichtfach Kommunikation und Medien sowie Mathematik und Physik unterrichtet. „Die Frage war: Was interessiert die Schüler? Setze dir mal die 3-D-Brille auf, hieß es – damit wurden die Umgebungen der Atommodelle für die Mitschüler begreifbarer.“

Schüler trafen sich virtuell

Während der Schulschließungen trafen sich die für dieses Projekt zuständigen Schüler – außer David Wagner noch Norbert Borza-Buchauer (8. Klasse) aus Kandel, Frederk Cron (10. Klasse) aus Dierbach, Marius Schlechter (11. Klasse) aus Hagenbach und Fabian Stucky (9. Klasse) aus Kandel – über einen längeren Zeitraum mehrmals in der Woche virtuell. Im Oktober durfte die Schülerfirma dann ihr Projekt im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung des Verbandes der Chemischen Industrie einem größeren interessierten Fachpublikum vorstellen.

In der Urkunde heißt es: „Ausgezeichnet wird das Projekt für die sehr hohe Einbindung der Schüler, welche sowohl über die zu behandelnden Themen entscheiden als auch eine selbstständige Einarbeitung in die Technik mit anschließender Umsetzung durchführen. Der Fokus auf VR- und AR-Anwendungen ist zeitgemäß und innovativ und bietet eine gute Möglichkeit die Welt auf Teilchenebene zu visualisieren und begreifbar zu machen und gleichzeitig Erfahrungen mit digitalen Tools zu sammeln.“

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