Wir über uns
Südpfalz-Teams rücken enger zusammen
Spezialisierung, Digitalisierung – diese Schlagworte betreffen heute auch Lokaljournalisten. In der Ausbildung hatten wir noch gelernt, alles zu machen: Den spannenden Aufmacher zu schreiben. Themen an freie Mitarbeiter vergeben, Fotografen verständigen. Texte redigieren. Und möglichst attraktive Zeitungsseiten zu bauen. Inzwischen sind noch viele andere Aufgaben dazugekommen: Meldungen und Texte online stellen, die lokale Homepage aktuell zu halten, die sozialen Medien zu füttern ...
Besser und effektiver gelingt das jedoch, wenn man sich auf eine Aufgabe konzentrieren kann. Deshalb sind inzwischen viele Tageszeitungen dazu übergegangen, mit „Desks“ zu arbeiten. Das bedeutet: Ein Teil der Mannschaft sitzt an einem langen Schreibtisch, dem „Desk“ zusammen. In unserem Fall steht dieser „Desk“ in Landau. Die „Blattmacher“ – zwei Kollegen aus dem Team Landau, eine oder eine aus dem Team Germersheim-Wörth – kümmern sich dort um das Layout, redigieren Texte und sorgen dafür, dass der konstante Nachrichtenstrom auf der Homepage sowie in den anderen Kanälen richtig ankommt und die Printausgabe für den folgenden Tag gestaltet wird. Dafür, dass dieser Strom auch beständig fließt, ist der andere Teil der Mannschaft als „Reporter“ zuständig. Diese beiden Rollen werden regelmäßig getauscht.
Dabei kommt der Südpfalz eine besondere Rolle zu: An den „Newsdesks“ in Kaiserslautern, Zweibrücken, Neustadt und Ludwigshafen arbeiten jeweils Redakteure unterschiedlicher Ausgaben zusammen und können deshalb interessante Artikel untereinander austauschen. Das geht in der Südpfalz natürlich nicht, sonst würden ja Texte doppelt erscheinen. Es gibt auch keine einheitliche erste Lokalseite mehr, seit die „Germersheimer Rundschau“ an der Rheinschiene den Aufschlag macht und vor dem „Pfälzer Tageblatt“ liegt.
Dennoch soll die engere Zusammenarbeit die beiden Teams entlasten, zum Beispiel in Urlaubszeiten. Die Redakteure können sich leichter gegenseitig vertreten, wenn sie direkt nebeneinander an einem Schreibtisch arbeiten. Außerdem blicken ab jetzt 13 Kolleginnen und Kollegen gemeinsam auf die Südpfalz. Wir diskutieren jeden Morgen über die Themen, die in den Landkreisen Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau relevant, wichtig und unterhaltsam sind.
Die Redaktion Landau bekommt nun also regelmäßig Besuch aus dem Nachbarlandkreis. Die Mitglieder des Teams der „Germersheimer Rundschau“ wiederum machen sich abwechselnd auf den Weg nach Landau und müssen sich in eine neue Arbeitswohngemeinschaft eingewöhnen. Wichtige Fragen müssen diesen neuen Mitbewohnern erklärt werden: Wo gibt es den überlebensnotwendigen Kaffee, wer stibitzt im Kühlschrank immer die Milch und wie oft bringt Kollegin Judith Hörle ihre veganen schokoladigen Köstlichkeiten mit?
Die gemeinsame Kaffeepause ist derzeit jedoch leider noch Zukunftsmusik. Um mögliche Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, sind wir jetzt erst einmal virtuell zusammengerückt. Statt kurz über den Schreibtisch zu rufen, nutzen wir derzeit alle Kanäle, die uns zur Verfügung stehen. Dabei liegt das Telefon übrigens noch ziemlich weit vorne, dicht gefolgt von den großen Teams-Konferenzen mit vielen kleinen Kacheln. Aber darin haben wir ja alle inzwischen Übung.
Die Redaktionen
„Pfälzer Tagblatt“: Sebastian Böckmann, Sabine Schilling, Falk Reimer, Elisia Ruiz, Judith Hörle, Ali Reza Houshami, Jörg Petri, Birgit Möthrath (Kultur) und Thomas Cattarius (Sport), sowie Barbara Paul, Annerose Kauffmann, Elisabeth Wambsganß (Sekretariat). Sie erreichen die Redaktion Landau unter Telefon 06341 281 180 und per Mail an redlan@rheinpfalz.de
„Germersheimer Rundschau“: Nicole Tauer, Natascha Ruske, Michael Gottschalk, Andreas Lapos, Ralf Wittenmeier, sowie Ulrike Martin und Silke Schlindwein (Sekretariat). Sie erreichen die Redaktion Germersheim-Wörth unter Telefon 07274 946611 und per Mail an redger@rheinpfalz.de