Maximiliansau Rheinbrücke: Regierungspräsidium äußert sich zu Schäden

Die Laufschiene an der Rheinbrücke wurde bei dem Unfall beschädigt.
Die Laufschiene an der Rheinbrücke wurde bei dem Unfall beschädigt.

Der Schaden an der Rheinbrücke Wörth/Karlsruhe nach der Havarie am Mittwoch hält sich in Grenzen. Das geht aus einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe hervor, das für die Brücke zuständig ist. Danach wurde eine Laufschiene auf eine Länge von etwa 10 Metern beschädigt. An ihr hängt ein Arbeitskorb, von dem aus unter anderem die Unterseite der Brücke inspiziert werden kann. Außerdem wurde die Befestigungskonsolen der Laufschiene beschädigt und das überstehende Bodenblech des Überbaus sowie einzelne Schraub- und Nietanschlüsse. Der Korrosionsschutz hat ebenfalls gelitten und es sind Kratzspuren zu erkennen.

Die Reparatur wird wahrscheinlich erst in einigen Monaten erfolgen, so das Regierungspräsidium. Dafür muss wahrscheinlich nur der Fuß- und Radweg an der flussaufwärts gelegenen Brückenseite einige Tage gesperrt werden.

Die Zodiac, die mit ihrer Ladung unter der Brücke hängen blieb, liegt seit Mittwochabend im Karlsruher Hafen. Die kleinen Schäden am Schiff sollten am Donnerstag repariert werden, so Michael Knust von der Wasser- und Schifffahrtsbehörde Karlsruhe. Wenn der Pegelstand es erlaubt, soll sie weiterfahren. Die Ermittlungen zur Ursache der Havarie dauern noch an, so die Wasserschutzpolizei Germersheim.

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