Kreis Germersheim Radweg soll wieder in den Plan

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In großer Einmütigkeit beschloss der Ortsbeirat Büchelberg bei seiner Sitzung am Montagabend die Ansätze für das Investitionsprogramm der Stadt Wörth, die im Doppelhaushalt 2019/20 ausgewiesen werden sollen. Darunter fallen auch jene Vorhaben, die bereits beschlossen, aber noch nicht ausgeführt wurden. Man sei, so Rinnert, in manchen Bereichen ein Stück weiter gekommen, „aber viele Vorhaben hängen dem Haushalt hinterher und nur ganz wenig wurde verwirklicht“.

Als Beispiel für einen erfolgreichen Verlauf nannte Rinnert die Dorfmoderation. Gewünscht hätte er sich aber auch, dass man im Baugebiet „Wiesengrund B“, beim Kunstrasenplatz, dem Parkplatz am Friedhof, dem Holzlagerplatz und beim Zaun um den Fußball-Rasenplatz etwas weitergekommen wäre. Alles, was nicht erledigt wurde, müsse in den neuen Haushalt übernommen werden, forderte Rinnert und bekam hierbei Unterstützung von allen Beiratsmitgliedern. Beim Baugebiet „Wiesengrund B“ müssten die Ausgaben und die Erschließungskosten eingestellt werden. Gleiches gelte für die Beschaffung von Urnenstelen und für die Planung des Multifunktionsgebäudes (Mehrzweckhalle, Feuerwehrgerätehaus und Bauhof sollen hier in einem Haus zusammengefasst werden). Der Büchelberger Ortsbeirat wünscht auch den Ausbau eines Radweges von Büchelberg nach Kandel. Seit Jahren beschäftige man sich damit. Deshalb wünsche man, den Ansatz von 227.500 Euro (Anteil der Stadt Wörth) wieder in den Haushalt aufzunehmen. Auch erwarte man in dieser Angelegenheit eine stärkere Unterstützung durch die Stadt, so Rinnert. Geld bereitstellen sollte man auch für die Erneuerung von Fenstern und Außentüren in der Kindertagesstätte und für die Sanierungsarbeiten an der Grillhütte und die Beschaffung eines Rasenmähers für den Sportplatz. Der Ortsbeirat folgte einstimmig auch Anträgen der CDU-Fraktion. Demnach sollen Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe und Kleinunternehmer ausgewiesen werden. Hierfür habe die Stadt Wörth schon den 1990er-Jahren Gelände im Bereich des Feuerwehrgerätehauses (zwischen K 18 und K 22) gekauft, so CDU-Sprecherin Stefanie Gerstner. Man möchte ortsansässigen Betrieben die Gelegenheit geben, sich hier niederzulassen. Auch wünscht die CDU-Fraktion eine Elternbefragung nach dem tatsächlichen Bedarf nach Hortplätzen. Die derzeit zehn Plätze für die gesamte Grundschule reichen nach Ansicht vieler Eltern nicht aus, so Gerstner in der Begründung des CDU-Antrages. Einstimmig beschlossen wurde der Vorschlag der CDU, Geld für die Ausstattung des Jugendzentrums Büchelberg in den neuen Haushalt einzuplanen. Diese sei in die Jahre gekommen müsse erneuert werden.

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