Kreis Germersheim Radsportler erhalten Zuschuss für neue Trikots

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung wollte Bürgermeister Roland Bellaire den Tagesordnungspunkt 6 „Umbau der Lüftung in der Gaststätte Zur Krone“ in nicht-öffentlichen Teil der Sitzung behandeln und stellte den entsprechenden Antrag, dem der Rat einstimmig folgte.
Da sich bei der Einwohnerfragestunde niemand zu Wort meldete, konnte gleich zum nächsten Punkt „Vorschläge für die Schöffenwahl“ übergegangen werden. Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 müssen neue Schöffen für den Amtsgerichtsbezirk Kandel bestellt werden, Jede Gemeinde kann, entsprechend ihrer Größe, eine oder mehrere geeignete Bürger vorschlagen. Für Neupotz hatte sich André Vehlken bereit erklärt, Christoph Heid (FWG) teilte dem Rat mit, dass Simone Diebold-Heinzt (FWG) ebenfalls bereit ist, sich in die Vorschlagsliste aufnehmen zu lassen. Daher konnten die Beiden in der genannten Reihenfolge vom Rat einstimmig bestätigt werden. Die Radsportabteilung des TSV Neupotz will für die aktiven Rennfahrer neue Trikots für rund 1200 Euro anschaffen und reichte beim Rat einen Antrag auf Zuschuss ein. Die Gemeinde unterstützt die örtlichen Vereine mit einem Zuschuss von 20 Prozent unter Vorlage der Rechnung – so auch in diesem Fall, wie einstimmig beschlossen wurde. In einem Antrag regte die Wählergruppe Gehrlein die „Beantragung von EU Fördermitteln zur Errichtung von WLan-Hotspots“ an. Bürgermeister Roland Bellaire informierte die Ratsmitglieder, dass seitens der Verbandsgemeinde bereits ein Antrag für alle vier Verbandsgemeinden gestellt worden sei. Bislang liege aber noch kein Bescheid vor und auch über die Kosten für die jeweilige Gemeinde kann noch nichts gesagt werden. Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel (CDU) will informieren, sobald er weitere Informationen hat. Im Rat wurde dann diskutiert, ob eine eigene Antragstellung sinnvoll sei. Schließlich einigte man sich bei einer Gegenstimme darauf, den Bescheid zunächst abzuwarten und im Falle eines negativen Ausgangs sofort einen erneuten Antrag zu stellen. Eine Versicherungs-Niederlassung möchte zwei beleuchtete Werbeflächen mit einer Größe von zirka 5,30 mal 0,5 Meter sowie 4 mal 0,5 Meter an ihrer Agentur in der Hauptstraße anbringen. Dies sorgte für einige Diskussionen im Rat. Befürchtet wird vor allem, dass die großflächige und auch noch beleuchtete Werbung das Ortsbild beeinträchtigen könnten. Aushängeschild der Gemeinde sei die Gastronomie mit ihren Auslegern, so der Rat. Mit dem Antragsteller solle daher nochmals über die Größe der Werbeflächen und eine eventuell zeitliche Begrenzung der Beleuchtung gesprochen werden. Das gemeindliche Einvernehmen wurde mit sieben Gegenstimmen, zwei dafür und zwei Enthaltungen versagt. Die Erweiterung des Gewerbegebiets „Krautstücke, 2. Bauabschnitt“ soll nun angegangen werden. Einstimmig beschloss der Rat die Firma Piske aus Ludwigshafen für 13.244 Euro brutto mit der Erstellung eines Bebauungsplans zu beauftragen.