KANDEL Plätze im Gottesdienst weiter reduziert

Gottesdienstbesucher müssen sich warm anziehen.
Gottesdienstbesucher müssen sich warm anziehen.

Die Kirchen dürfen während der Gottesdienste nicht geheizt werden, Türen müssen offenbleiben: Die katholische Pfarrei Vierzehn Nothelfer Kandel empfiehlt den Besuchern im „Zwiebellook“ zu kommen. Allerdings sind die Plätze wieder stärker begrenzt.

Man sei weit weg vom kirchlichen Alltag, auch wenn es in den Sommermonaten Lockerungen gegeben habe. Bei einer Besprechung der Vorsitzenden der Gemeindeausschüsse mit dem Vorsitzenden des Pfarreirates, Josef Vollmer, und Pfarrer Stanislaus Mach sowie Pastoralreferent Thomas Jäger in Steinweiler wurde betont, dass man den Gottesdienstbetrieb so lange wie möglich aufrechterhalten möchte.

Nach den Verschärfungen der Auflagen, die seit Montag gelten, darf nur eine Person pro zehn Quadratmeter Fläche in die Kirche. In Zahlen bedeutet dies: in Kandel und Schaidt 50, in Minfeld 40 und in Steinweiler 25 Personen. In den Kirchen seien Plätze ausgewiesen, die von vorne nach hinten eingenommen werden sollen. Dadurch sei sichergestellt, dass Mindestabstände eingehalten werden können. Dies gilt auch beim Verlassen der Kirche.

Kein Recht auf „Stammplätze“

Für besondere Gottesdienste müssen sich Besucher im Pfarrbüro anmelden. Ansonsten reiche die Kontaktangabe auf einem Zettel, der am Eingang der Kirchen ausgegeben wird. Ehrenamtliche Helfer regeln den Einlass in die Gottesdienste, helfen beim Desinfizieren der Hände und weisen die freien Plätze an. Nicht jeder Gast könne auf seinen „angestammten“ Platz beharren, sagte Pfarrer Mach und bat die Besucher um ein höheres Maß an Flexibilität. In jüngster Zeit sei beobachtet worden, dass die Plätze gut belegt sind und hin und wieder nicht ganz reichen. Deshalb verweisen die Vertreter der Kirchengemeinden auf die Möglichkeit statt am Wochenende die Gottesdienste unter der Woche zu besuchen. Sie finden dienstags in Minfeld, mittwochs in Steinweiler, donnerstags in Schaidt und freitags in Kandel statt und beginnen jeweils um 18.30 Uhr.

Den Gottesdienstbesuchern wird außerdem Kleidung im „Zwiebellook“ ans Herz gelegt. Die Kirchen dürfen wegen der Corona-Ansteckungsgefahr durch Aerosole nicht mehr beheizt werden. Außerdem dürfen die Türen nicht geschlossen werden, um eine Durchlüftung sicherzustellen.

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