Kommentar Pflegeberufegesetz: Noch nicht reibungslos
Immer wieder liest und hört man, dass überall Pflegekräfte fehlen. Dabei macht das neue Pflegeberufegesetz Hoffnung, das seit 2020 in Kraft ist. Es sieht eine interessante und abwechslungsreiche dreijährige Ausbildung mit viel Theorie vor. Aber es gibt auch viel Praxis, wenn die Schüler drei Wochen in der Berufsschule und dann drei Wochen in den Betrieben lernen.
Dieser Abschluss wird jetzt nicht nur in allen Bundesländern, sondern auch EU-weit anerkannt. Es ist aber auch eine anspruchsvolle Ausbildung. Immerhin 94 junge Menschen haben sich aktuell im Landkreis vorgenommen, diese Ausbildung erfolgreich zu absolvieren. Und sie sind mit viel Freude und Einfühlungsvermögen bei der Sache, wie sie der RHEINPFALZ erzählten.
Es gibt auch noch Probleme, wie die beiden Koordinatorinnen über ihr neues Aufgabenfeld und den Austausch im aufgebauten Netzwerk berichteten. So gibt es bisher keine Plätze für die Auszubildenden in den Krankenhäusern, weil diese ihre eigenen Schulen haben. Aber solche kleineren Hürden sollten noch aus dem Weg geräumt werden können.
