Wörth Ortsbeirat: Abwärtstrend der SPD setzt sich fort

Der Ortsbeirat Wörth tagt im Rathaus in der Mozartstraße.
Der Ortsbeirat Wörth tagt im Rathaus in der Mozartstraße.

Die FWG Bienwald ist der große Gewinner der Kommunalwahl in der Stadt Wörth. Nicht nur, dass sie im Stadtrat ihre Sitzzahl von 2 auf 7 gesteigert hat, auch in den Ortsbeirat Wörth ist eingezogen, und das gleich mit drei Sitzen in dem 15-köpfigen Gremium.

Die drei Sitze für die FWG gehen zu Lasten von SPD, Grünen und FDP, die jeweils einen Platz räumen müssen. Mit 31,9 Prozent der Stimmen hat die CDU knapp die Nase vor der SPD, die auf 30,5 Prozent kommt. Vor fünf Jahren hatten die Sozialdemokraten noch 40,8 Prozent erzielt, die CDU lag damals bei 31,6. Für die SPD geht es also weiter abwärts, hatte sie doch bereits 2019 den Verlust von 5,3 Prozentpunkten im Vergleich zu 2014 beklagt.

Dritte Kraft im Ortsbezirk Wörth ist die FWG Bienwald, die 21,7 Prozent der Stimmen erhielt. 8,5 Prozent der Wähler favorisierten die Grünen, die damit ihr Stimmenergebnis von 2019 halbierten (16,8 Prozent). Für die FDP stimmten 7,5 Prozent der Wähler, 2019 waren es noch 10,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei mäßigen 56,3 Prozent, war damit aber immerhin besser als 2019, als lediglich 54,2 Prozent der Wahlberechtigten abstimmten.

Dass Ortsvorsteher Helmut Wesper (SPD) auf breite Zustimmung in der Bevölkerung bauen kann, zeigte sich nicht nur bei seiner Wiederwahl, wo er als einziger Kandidat 72,6 Prozent Ja-Stimmen erhielt, sonder auch bei den Personenstimmen bei der Ortsbeiratswahl. Mit 2506 Stimmen liegt Wesper klar vor dem Zweitplatzierten Markus Dübon von der FWG, der 1731 Personenstimmen erhalten hat. Auf Platz drei folgt Stefan Kuhn (CDU/1677), vor Nadine Henrich (FWG/1481) und Gisela Stöffler (1466).

Die Gewählten

SPD: Helmut Wesper, Peter Poreba, Ulrike Werling, Günther Bähr, Christiane Ell; CDU: Stefan Kuhn, Nina Weber, Johannes Babilon, Michael Manfred Adam, Jürgen Weber; Grüne: Andreas Hella; FDP: Helmut Landes; FWG Bienwald: Markus Dübon, Nadine Henrich, Gisela Stöffler.

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