Kreis Germersheim Ohne Hindernis zum Bus

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Die Verlegung der Bushaltestelle in der Haynaer Straße war eines der Themen in der Gemeinderatssitzung in Erlenbach am Mittwoch. Dabei sorgt vor allem der behindertengerechte Ausbau für Kosten und Diskussionen.

Planer Michael Gruhmann stellte den Räten seine Vorplanung zur Verlegung der Haltestelle vor. Dies Landesstraße wird voraussichtliche im 2017 vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) saniert. Im Zuge der Sanierung kann die Gemeinde dort etwas verändern. Im Moment sind die Gehwege im Bereich der Bushaltestelle teilweise unter einem Meter breit. Im Zuge der Sanierung könnte die Straßenbreite statt bisher rund sieben Meter auf 6,1 Meter verschmälert werden. Da gleichzeitig die Parkplätze in Richtung Hayna in diesem Bereich wegfallen würden, um die Kreuzungssituation mit der Hauptstraße zu entschärfen, würde die Gehwegbreite mindestens zwei Meter, beziehungsweise in Richtung Hayna mindestens 2,5 Meter betragen. Dies würde die Haltestellen besonders für Schulkinder sicherer machen, hieß es. Richtung Hayna ist ein kleines Wartehäuschen geplant. Die Haltestellen sollen so ausgebaut werden, dass der Zugang zu den Bussen behindertengerecht möglich ist. In diesem Bereich wäre ein Vollausbau nötig, den Mehraufwand muss die Ortsgemeinde zahlen, sagte Gruhmann. Zudem würden Sensoren für Sehbehinderte eingebaut. Die Werke würden gleichzeitig dort den Kanal sanieren und sich anteilig an den Kosten beteiligen. Der Kostenanteil der Gemeinde beträgt laut Schätzung des Planers noch rund 48.000 Euro brutto. Da die Gemeinde finanziell recht klamm ist, schlug Claudius Hardardt vor, auf der Seite mit dem Wartehäuschen die Bordsteine einfach zu belassen. Mit dem Wegfall der Parkplätze wäre der Gehweg breit genug, auf der anderen Seite die Gehwege sogar noch breiter. Diese Lösung würde aber das Spitzeck an der Kreuzung zur Hauptstraße nicht entschärfen und dies sei schon lange Wunsch der Gemeinde, „darum haben wir lange gekämpft“, entgegnete der Beigeordnete Maik Wünstel. Wenn man dort jetzt nichts mache, bleibe die Situation dort noch Jahre so, ergänzte Uwe Mühdorfer. Mit zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde der Plane schließlich beauftragt, mit den Planungen auf Grundlage der Vorplanungen weiter zu machen. Die Verwaltung wird dann einen Zuschussantrag stellen. |lnn

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