Kreis Germersheim Nitsche spendet Graffiti-Kunstwerk

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Die Aufenthaltsqualität in der Stadt Wörth weiter zu verbessern, attraktive Ortsbilder zu fördern und die Kunst in das Stadtbild zu holen sind Ziele von Bürgermeister Dennis Nitsche (SPD). Zahlreiche graue, beschmierte Betonflächen seien keine Augenweide. Daher hat Nitsche den Wörther Künstler Andreas Hella gebeten, die Unterführung in der Zügelstraße zeitgemäß zu gestalten.

Nitsche

hat die Umgestaltung der Zügelstraße privat finanziert und der Stadt gespendet – einerseits als Dankeschön für das Vertrauen der Wähler, andererseits als Aufruf zu bürgerschaftlichem Engagement. „Kunst gehört in die Stadt“, freut sich Nitsche über das Werk. „Es liegt an uns, unsere Ortsteile ansprechend zu gestalten. Mit Fantasie und Kreativität lässt sich grauer Beton verzaubern“, so Nitsche. Die ineinander geschriebenen Worte „Kunst“ und „Stadt“ und der Schriftzug „Richtung“ sollen zum Nachdenken über die Entwicklung von Graffiti und Airbrush als Kunstformen anregen sowie die rasante Entstehung der Stadt aus Bauern- und Fischerdörfern zum Industriestandort thematisieren. Ein mannshohes Huhn und Fische verdeutlichen den ländlichen Ursprung der Ortsteile, die Göttin der Akustik erinnert an vielfältige Vereinsaktivitäten und der virtuos auf einem Pinsel flötende Maler-Gaukler steht für die lange Künstlertradition der Stadt. Hella und Nitsche teilen das Ziel, alle unansehnlichen Flächen im Stadtgebiet umzugestalten. |rhp

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