Kreis Germersheim Neuer Streetworker kann sofort anfangen

Über den Haushaltsplan der Kinder- und Jugendzentren in Wörth und in Maximiliansau diskutierte am Mittwoch das Kuratorium des Mehrgenerationenhauses.
Die Erträge bleiben 2014 und 2015 voraussichtlich auf dem Niveau von 2013. Dasselbe würde auch für Kosten wie zum Beispiel Mobilitätsaufwändungen, Gebäudekosten und anderes gelten. Da bei geraden Jahreszahlen zudem die „Kinderstadt“ angeboten wird, wären auch 2014 steigende Honorar- und Ehrenamtskosten vorprogrammiert. Allerdings könne man im 2015 mit weiteren Senkungen der Personalkosten rechnen, die bereits in diesem Jahr deutlich wurden. Auch mit einer bisherigen Besucheranzahl von rund 5500 Menschen war Mathias Rösler zufrieden. Er ist der Ansprechpartner für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Vorsitzende des Kuratoriums und Beigeordnete der Stadt Wörth, Ursula Radwan (Grüne), unterstrich, dass das Mehrgenerationenhaus Wörth auch 2015 gefördert werde. Erstrebt sei weiter eine dauerhafte Förderung. Des Weiteren wurde auf einen neuen Mitarbeiter im Bereich Straßen- und Sozialarbeit hingewiesen, der mit Einverständnis der Stadt Wörth ab sofort und nicht erst 2015 seine neue Stelle antreten konnte. Die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Silvia Kempf-Diehl, blickte auf die Projekte des Juze und des Mehrgenerationenhaus von 2014 zurück. Das bestehende Kursangebot – zum Beispiel Töpfern oder Holzwerken – soll auch weiter angeboten werden. Die Kinderstadt „Astropolis 2014“ und die Ferienaktionen seien ein voller Erfolg gewesen, so Rösler: „Wir mussten in den Ferienaktionen von 70 auf 60 Kinder runtergehen. 60 sind zwar organisatorisch immer an der Grenze, aber handelbar“. Auch der Freitag / Obsttag , der in Kooperation mit der Tafel ins Leben gerufen wurde, sei bei den Kindern sehr beliebt. Überhaupt versuche man auf gesündere Angebote bei den Kindernachmittagen zu achten. Abschließend wurde Reinhard Werner, Einrichtungsgeschäftsführer vom Intentionalen Bund (IB), verabschiedet. (müwi)