Wörth Neue Leit- und Sicherungstechnik für Bahnhof Wörth

126 Signale, etwa 116 Kilometer Kabel und 16 Bahnübergänge, davon acht Kompletterneuerungen, werden an das elektronische Stellwe
126 Signale, etwa 116 Kilometer Kabel und 16 Bahnübergänge, davon acht Kompletterneuerungen, werden an das elektronische Stellwerk Wörth angeschlossen.

Die Zuverlässigkeit auf der Bahnstrecke zwischen Wörth und Karlsruhe soll ab Ende dieses Jahres deutlich steigen. Hintergrund ist die geplante Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerkes für den Wörther Bahnhof. Diese sei für das vierte Quartal 2022 vorgesehen. Darüber informierten der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (beide CDU) unter Berufung auf Angaben der Deutschen Bahn.

Der Bahnhof Wörth werde demnach bis zum Jahresende mit einer neuen Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet. Insgesamt werden dazu 126 Signale, etwa 116 Kilometer Kabel und 16 Bahnübergänge, davon acht Kompletterneuerungen, an das elektronische Stellwerk Wörth angeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Weichenheizung und die Weichenantriebe würden ebenfalls erneuert. Künftig werde der Bahnhof Wörth aus der Bedienzentrale in Germersheim gesteuert, deren Inbetriebnahme für das zweite Quartal 2022 geplant ist. Die Fahrgäste profitieren also ab dem vierten Quartal 2022 von einer erneuerten Strecke mit einer höheren Zuverlässigkeit und weniger Instandhaltungsaufwand.

Gebhart und Brandl hatten sich nach eigenen Angaben immer wieder an die Deutsche Bahn gewendet und sich für eine zügige Modernisierung des Wörther Stellwerks eingesetzt. Im Bereich des Wörther Bahnhofes war es bereits häufiger zu Störungen mit weitreichenden Auswirkungen gekommen.

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