Wörth Neue Filiale ist größer und spart Energie

Die Gänge sind breiter als zuvor, das Sortiment größer.
Die Gänge sind breiter als zuvor, das Sortiment größer.

Größer, moderner, mehr Arbeitsplätze: Innerhalb von 25 Wochen hat Lidl an alter Stelle eine neue Filiale errichtet. Ein Rundgang durch die Gänge.

„Das ist ein geiles Objekt“, sagt Matthias Stiegler, der regionale Immobilienleiter von Lidl beim „Pre-Opening“ der neuen Filiale in der Ottstraße in Wörth. Nach dem Abriss der alten Filiale aus dem Jahr 1998 ist innerhalb von 25 Wochen der moderne Neubau – räumlich ein wenig versetzt – mit einer Verkaufsfläche von 1337 Quadratmetern (bisher 880) und 140 Parkplätzen (bisher 125) entstanden.

Das Sortiment wurde erweitert. „Mit unserer neuen Filiale machen wir den Kunden den Einkauf noch angenehmer“, meint Verkaufsleiter Hendrik Diezinger. „Die Wörther nehmen uns hier seit fast 24 Jahren so gut an und schenken uns ihr Vertrauen.“ Bei etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind fünf zusätzliche Arbeitsplätze entstanden, erzählt Filialleiter Patrick Kastner bei dem Rundgang am Vorabend der Eröffnung. Angeboten werden rund 4400 Einzelartikel (75 Prozent Eigenmarken), beim Obst und Gemüse rund 170 Artikel, bei den Bio-Produkten rund 350, knapp 30 Fairtrade-Artikel, über 450 vegane Produkte und etwa 45 Artikel frische Backwaren aus Eigenproduktion. Mit der größeren Verkaufsfläche wurden auch breitere Gänge geschaffen.

Tobias Nagel, als Portfoliomanager für das Baurecht zuständig, erläuterte das nachhaltige Baukonzept. Die Filiale in Wörth komme ohne fossile Brennstoffe aus, benötige 100 Prozent weniger primäre Energiequellen und generiere damit rund 30 Prozent weniger CO2-Ausstoß im Vergleich zu einem herkömmlichen Lebensmittelmarkt. Die Beheizung und Kühlung erfolgt über eine Betonkerntemperierung. Moderne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie eine gute Wärmedämmung sparen weitere Energie ein. Energiesparende LED-Beleuchtung verringert den Stromverbrauch der Filiale um rund 42.000 Kilowattstunden sowie den Kohlenstoffdioxidausstoß um etwa 17 Tonnen pro Jahr im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz böten auch für die Mitarbeiter bessere Rahmenbedingungen, meinte Marc Karl Huber, der regionale Geschäftsführer. Zur Filiale gehören auch zwei E-Ladesäulen. Zudem ist auf dem Dach eine Grünfläche und eine Photovoltaikanlage.

Am Donnerstag bildete sich bei der Eröffnung um 7 Uhr schon eine Schlange vor dem Eingang. „Wir haben alles gefunden, was wir gesucht haben. Da ist alles an Angeboten wunderbar übersichtlich und schön breite Gänge“, sagte der Jockgrimer Kurt Werling, der schon lange Jahre in Wörth wohnt und zum Einkaufen mit seiner Frau in der neuen Filiale war. „Wir können uns jetzt die Fahrt nach Maximiliansau ersparen.“ Was von mehreren Einkäufern bemängelt wurde, ist die mit 18 Fahrradstellplätzen zu geringe Anzahl.

Bäume auf dem Parlplatz. Das Baukonzept war insgesamt nachhaltig angelegt.
Bäume auf dem Parlplatz. Das Baukonzept war insgesamt nachhaltig angelegt.
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