Wörth Neubau der Abtswald-Kita offiziell mit Fest eingeweiht
Bei bestem Wetter feierte die erste städtische Kindertagesstätte Abtswald im Ortsbezirk Wörth am 7. Mai ihre offizielle Einweihung – verbunden mit einem Tag der offenen Tür. Neben einem von den Eltern organisierten Kuchenbuffet gab es für Groß und Klein Attraktionen und Mitmachaktionen auf dem Außengelände. Alle halbe Stunde konnten sich Eltern, Großeltern und Freunde bei einem Rundgang mit der Kita-Leitung und ihrer Stellvertretung vom Konzept der Kita überzeugen lassen und die Räume kennenlernen.
Nach zwei Jahren Pandemie waren auch die Kleinsten der Abtswald-Kita froh, ihren Familien die Einrichtung vorzustellen und bei einem gemeinsamen Lied mit den ErzieherInnen zu zeigen, was sie die letzten Wochen fleißig geprobt hatten.
Pünktlich fertig
Architektin Claudia Hensel vom Architekturbüro Hort + Hensel zeigte sich erleichtert, dass die Kita, trotz Corona-Pandemie, nach 16 Monaten Bauzeit pünktlich im Mai vergangenen Jahres eröffnet werden konnte ,um die ersten Kinder im Untergeschoss begrüßen zu dürfen. Der offizielle erste Spatenstich für die Abtswald-Kita war bereits am 15. November 2019 erfolgt. Hensel überreichte Bürgermeister Dennis Nitsche symbolisch den Schlüssel für die Kita. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit aller am Bau des Niedrigenergie-Hauses Beteiligten. Die Kosten des Gebäudes mit 1200 Quadratmetern Fläche lägen bei 4,5 Millionen Euro.
Bürgermeister Nitsche sagte, dass der Ausbau der Bildungseinrichtungen eine wichtige Investition in die Zukunft der Gesellschaft darstellt; dabei zögen die politischen Gremien der Stadt an einem Strang ziehen. Auch für die Aufnahme von Einjährigen habe sich die Stadt in den letzten Jahren sehr eingesetzt. Er sei sehr stolz darauf, dass die Stadt Wörth „nun endlich auch ein Angebot für U-2-Kinder“ anbieten könne und „wir werden weiter daran arbeiten, dieses stetig zu erweitern“, sagte Nitsche, der den symbolischen Kita-Schlüssel ans Leitungsteam der Kita weiterreichte.
Am Jahresende voll
Kita-Leiterin Linda Klein und ihre Stellvertreterin Maxine Keipert erinnerten an die in der Bauphase und der Corona–Zeit aufgetretenen Erschwernisse, die das Team zusammengeschweißt hätten. Das Kita-Team sei froh gewesen, als es am 3. Mai 2021 nach einem Monat Vorbereitungszeit in der Festhalle endlich in der Kita losgehen und immer mehr Kinder eingewöhnt werden konnten. Nach nun mehr einem Jahr habe die Kita es geschafft, einen geregelten Tages- und Wochenablauf mit vielen pädagogischen Angeboten zu gestalten. So sei beispielsweise der wöchentliche Waldtag für die Kinder nicht mehr wegzudenken. Durch das teiloffene Konzept hätten sich alle Kinder und Erzieherinnen schnell kennengelernt und trotz der großen Größe des Hauses sei ein familiäres Gefühl entstanden. „Mit Stolz können wir sagen, dass wir nach 12 Monaten aus einem leeren Haus eine vollständige Kita erschaffen haben“, sagte Klein. Mit 90 Kindern in vier Gruppen werde die Kita am Ende des Jahres voll ausgelastet sein.
Kreis-Jugenddezernent Christoph Buttweiler überreichte der Kita-Leitung ein Präsent. Nach seinen Angaben beteiligte sich der Landkreis beteiligte sich mit rund 268.000 Euro an den Baukosten, das Land habe 600.000 Euro zugeschossen.