Minfeld
Mit Bienen auf Tour
Spaziergänger oder Radfahrer, der Zeilenweg ist asphaltiert und einfach auch mit Kinderwagen zu befahren, erfahren so Wichtiges über „Die Honigbiene“, das „Bienenwunder“, die „Imkerei“ und deren Erzeugnisse sowie über alle Leistungen der Bienen für die Natur. Die letzte Schautafel hängt übrigens noch vor dem Bahnübergang (Strecke Kandel-Winden) am Zeilenweg. Wer den „Minfelder Bienen-Wanderweg“ entlanggeht, der kommt auch auf „die Spitz“, den höchsten Punkt in der Minfelder Gemarkung und kann hier bei gutem Wetter eine hervorragende Aussicht in alle Himmelsrichtungen genießen.
Die Idee für diesen „Bienen-Wanderweg“ hatte der Minfelder Werner Nungesser entwickelt. Er ist seit 66 Jahren Imker mit Leib und Seele und gehört seit 60 Jahren dem Imkerverein Kandel an. Die Liebe für dieses Hobby hatte er übrigens von seinem Vater geerbt, erzählt er uns. Und der Minfelder Imker Alois Hock sei gewissermaßen sein wichtigster Berater gewesen. Der bald 84-jährige Imker setzt sich vor allem für Wildbienen und Hummeln ein.
Vor allem bei jungen Menschen will er für Verständnis für die Natur allgemein und vor allem natürlich für die Imkerei werben. Vielen Imkern fehle es an Interessenten für die Übernahme von Bienenvölkern. Für die Gestaltung der Schautafeln bekam er Unterstützung von Karl Littig aus Minfeld. Er ist einer der Vorsitzenden des Imker-Vereins Kandel und besorgte die Informationen für die Tafeln beim Verband. Der Minfelder Drucker Ralph Weiß übernahm schließlich die grafische Gestaltung. Werner Nungesser hatte mit dem Zusammenbau der aus Holz und Glas gestalteten Tafeln und deren Befestigung nicht nur viel Arbeit, er musste auch die Kosten übernehmen. Er hoffe, so der Minfelder Ortsbürgermeister Martin Volz (Freie Wählergruppe)Volz, dass der „Minfelder Bienen-Wanderweg“ gut angenommen werde und sich alle ausreichend Zeit nehmen, die kurz und prägnant formulierten Informationen lesen und auch beachten.