Maximiliansau RHEINPFALZ Plus Artikel Malerbetrieb Wöschler gewinnt Imagekampagne

Auf vier großen Werbetafeln, wie hier in der Kunzendorfer Straße in Maximiliansau, darf der Malerbetrieb Wöschler werben.
Auf vier großen Werbetafeln, wie hier in der Kunzendorfer Straße in Maximiliansau, darf der Malerbetrieb Wöschler werben.

Sie fallen auf: Die vier großen Plakatwände, mit denen der Malerbetrieb Wöschler nicht nur um Kunden wirbt. Sie sind Teil einer Imagekampagne und eines großen Erfolges.

Dass das große Plakat in der Kunzendorfer Straße am Freitag, nur zwei Tage nachdem es aufgehängt wurde, schon beschädigt ist, ärgert Malermeister Andreas Wöschler maßlos. Er vermutet, dass Jugendliche auf dem Weg zur S-Bahn die Übeltäter waren. „Es wird ein neues Plakat aufgehängt“, sagt Wöschler. Das hat ihm die Kreishandwerkerschaft Südpfalz-Deutsche Weinstraße zugesagt. Bei deren Mitmachaktion „Nebenan ist hier“ war Wöschler erfolgreich. Und am Montag ist die Preisverleihung. Das Versprechen wurde gehalten, bereits am Samstag hängt ein neues Plakat.

Ende vergangenen Jahres bekamen Innungsfachbetriebe in der Region die Möglichkeit, sich im Design der bundesweiten Innungskampagne des Handwerks zu präsentieren. Unter dem Motto „Die Wirtschaftsmacht bekommt unser Gesicht“ gestaltete ein Grafikservice individuelle Werbemittel, um Kunden anzusprechen, aber auch um Mitarbeiter oder Lehrlinge zu werben. Der Hauptgewinn war das persönliche Motiv auf Plakatwänden rund um den Betriebsstandort. Deshalb stehen in Wörth und Maximiliansau jeweils zwei Plakatwände, die für den Malerbetrieb Wöschler werben.

Wertschätzung für Handwerk gestiegen

Malermeister Wöschler ist mit dem Resultat sehr zufrieden. Auch bei seinen Mitarbeitern sei die Aktion sehr gut angekommen. Neun Beschäftigte hat der Handwerksbetrieb. „Neue Mitarbeiter suche ich gerade nicht, einen Lehrling aber schon“, sagt Wöschler. Vielleicht hilft dabei die Kampagne. Wie in allen Handwerksberufen gibt es auch bei den Malern Nachwuchsprobleme. Allerdings ist Wöschler davon überzeugt, dass sich in der Gesellschaft gerade etwas ändert. „Die Wertschätzung für uns Handwerker ist in den letzten Jahren gestiegen“, meint Wöschler. Die Menschen hätten gemerkt, dass es ohne Handwerker nicht gehe. Also sind die Zukunftsaussichten gar nicht so schlecht. Auch aus diesem Grund arbeitet Sohn Paul im Betrieb mit. Der 26-jährige Malermeister wird das Familienunternehmen weiterführen.

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