Kreis Germersheim Leserbriefe an die Lokalredaktion Germersheim-Wörth:

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Erna: „Fritz, ich saach derr mohl was. Wann sibbzich Brozennd vunn de Verwaldung wirglich nid umgsetzt werrn, dann braucht die Anna im Wollgschäfd kä Angschd zuhawwe.“ Fritz: „Des isch orrer war die Aussaach vum Esswein. Ob dess schdimmd orrer nid sei mohl dohigschdeld. Schließlich wähs mer jo ach nid, ob de Esswein noch bei de CDU isch, orrer heimlich schunn im hinnergrund e annrie schdang hald.“ Erna: „Dess isch doch enn CDUler, orrer nid?“ Fritz: „Jo Erna ischs enn CDUler. Zumindeschd mohl uffem Pabier.“ Erna: „Wann ich dess gewisst hett, hett ich mei Greizel bei de Wahle wu anerschd gemacht.“ Man könnte doch fast zur der Meinung kommen, dass das „Absägen“ von Tobias Baumgärtner von langer Hand geplant worden ist. Herr Esswein bricht nun die besagte Lanze für Baumgärtner und Herr Strunk könne man auf Grund seiner Aussage fast als Lanzenträger bezeichnen. Ob man dieses Theater als scheinheilig bezeichnen möchte? Nun ja, darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Das Ziel der Verbesserung des Informationsflusses ist wohl eine große Aufgabe, in der Hoffnung, dass damit auch sinnvoll umgegangen wird. Letztendlich bedeutet das unter Umständen auch etwas mehr Arbeit. Denn: Wer mehr weiß, muss auch mehr tun. Wir können daher nur hoffen, dass die Bellheimer Beleuchtung in einem Winkel auf das Rathaus scheint, der einfach keine Schatten zulässt über die man springen müsse. Lächerlich hat man sich schon gemacht und mit Dreck wurde auch eifrig um sich geworfen. Ich wünsche allen nicht nur eine besinnliche Vorweihnachtszeit, sondern die Fähigkeit das Engagement abzurufen, das in jedem von uns steckt. Knittelsheim braucht ein Gewerbegebiet, das ist vom Gemeinderat jetzt beschlossene Sache. Doch dabei gäbe es noch einiges zu bedenken, ist der Platz nördlich am Dorfanfang Richtung Bellheim, an dem das Gewerbe angesiedelt werden soll, wirklich sinnvoll? Was ist, wenn die vielzitierte Südumgehung von Knittelsheim laut Bürgermeister Christmann tatsächlich in einigen Jahren gebaut wird? Ist dann der Standort im Norden wirklich die erste Wahl oder ist es nicht entscheidend, wie gut die Verkehrsanbindung von dort aus möglich ist? Gleichzeitig sollte bei Neuplanung auch eine Verkehrsentlastung des alten Ortskerns mit einbezogen werden, was bei einer Ansiedlung von Gewerbe im Süden gegeben wäre. Kein Lkw müsste mehr über die Hauptstraße ins Gewerbegebiet fahren. Über diese Möglichkeit sollte nochmals gründlich nachgedacht werden und ein Runder Tisch Zukunftsplanung für Knittelsheim, lebenswert für alle, wäre hier hilfreich. Nur so könnte ein „Schnellschuss“ in der Ortsentwicklung vermieden werden, der hinterher nur noch mit hohem finanziellem Aufwand (siehe Lärmschutzwand Neubaugebiet) wieder korrigiert werden kann. Kein Anlieger an der Hauptstraße wünscht sich für die Zukunft in einem „Lärmghetto“, umweht von Abgasen, zu leben.

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