Kreis Germersheim Leserbrief an die Lokalredaktion Germersheim-Wörth:

Der Kreis will laut seinem Beigeordneten Dietmar Seefeldt seine Berufsschule in Wörth ausbauen, und um ein Angebot „Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Logistik“ erweitern. Wir Anwohner sprechen uns absolut dagegen aus! Die Berufsschule liegt mitten in einem Wohngebiet. Tag für Tag sind die Uhland-, Lessing-, und Wielandstraße komplett zugeparkt. Schon heute fehlen rund 100 Parkplätze. Die offiziellen Schulparkplätze reichen bei Weitem nicht aus. Die Garagen- und Hofeinfahrten der Anwohner sind immer wieder durch parkende Autos der Schüler und Lehrkräfte versperrt. Zudem neigen die jugendlichen Autofahrer dazu, Tempo 30 zu missachten. Aussage einer Schülerin: „Ich habe jetzt Schule und keine Zeit mehr, einen Parkplatz zu suchen.“ Herr Seefeldt, dies ist Alltag bei uns! Bereits vor 1 ½ Jahren wurden Gespräche mit Landrat Dr. Brechtel, Schulleiter Sprotte, Bürgermeister Seiter und Frau Leiner von der Kreisverwaltung geführt. Aussage Seiter: „Der Landkreis ist zuständig“. Dr. Brechtel: „Der Landkreis hat kein Geld. Vielleicht später.“ Sprotte: „Die Kreisverwaltung muss reagieren“. Leiner: „Nach Gesetzeslage von 1933 müssen nur 20 Parkplätze angeboten werden.“ So werden die Anwohner herumgereicht. Nichts geschah. Die Unterstützung der Anwohner durch die Stadtverwaltung Wörth und die politischen Gremien ist noch sehr, sehr ausbaufähig. Wenn der Kreis das Angebot seiner Schule erweitert, werden noch mehr Schüler auf der Suche nach einem Parkplatz, nun auch noch samstags, durch unsere Straßen fahren und für ein Verkehrs- und Parkchaos sorgen. Eine solche Schule hat mitten in einem Wohngebiet nichts zu suchen. Uns Anwohnern reicht es!