Wörth Langenberg: Bürgerinitiative fordert Kreisel

Anlass für die erneute Diskussion um die Kreuzung Langenberg ist ein Unfall mit Schwerverletzten.
Anlass für die erneute Diskussion um die Kreuzung Langenberg ist ein Unfall mit Schwerverletzten.

Die Bürgerinitiative (BI) Bienwald wiederholt ihre Forderung, an der Kreuzung Langenberg einen Kreisel zu bauen. Konkret spricht Benno Seebohm von einem „Großkreisel“. Die könnten einen Durchmesser von bis zu 50, 60 Metern haben und auch starke Fernverkehrsströme aufnehmen. Als Beispiele nennt Seebohm unter anderem Landau-Nord und den Kreisel auf der B 272 Landau/Speyer bei Hochstadt. Die Kreisverkehre seien ein geringerer Eingriff in die Natur als die vom Land beim Langenberg geplanten Brückenbauwerke, sagt Seebohm. Anlass für die erneute Diskussion ist ein schwerer Unfall.

„Bei jedem Unfall hofft der LBM (Landesbetrieb Mobilität; Anm. d. Red.), dass der Druck steigt, die Bienwald-B9 drei- oder vierspurig auszubauen“, wirft Dimitri Gerasimou, Vorsitzender der BI Bienwald, dem Land vor. Weil dies aktuell nicht möglich sei, möchte der LBM eine Brücke bauen. „Damit könnte der überregionale Schwerlastverkehr zügig durchrauschen und später den Ausbau der B 9 erfordern“, so Gerasimou.

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