Minfeld
Landesehrennadel für Richard Geiler
Geiler gehörte seit 20 Jahren dem Ortsgemeinderat an, war Mitglied in mehreren Ausschüssen. Geiler war zunächst als Kandidat für die Freie Wählergruppe „Die Parteilosen“ 2004 in den Rat gewählt worden, wechselte dann aber 2014 zur SPD-Fraktion. Seit 2019 war er Erster Beigeordneter, verzichtete bei der letzten Wahl am 9. Juni 2024 auf eine erneute Kandidatur.
Geiler arbeitete auch im Presbyterium der Protestantischen Kirchengemeinde Minfeld mit, dessen Mitglied er von 2003 bis 2006 war. Er engagierte sich darüber hinaus im Vorstand des Gesangvereins „Männerchor“ Minfeld und half bei der Ausrichtung von Festen und besonderen Veranstaltungen mit, wie Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler ausführte. Buttweiler hatte die Aufgabe übernommen, die Landesehrennadel bei einer kleinen Feierstunde im Vorfeld der jüngsten Gemeinderatssitzung an Richard Geiler zu überreichen. Er überbrachte die noch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterschriebene Urkunde und die zugehörige Ehrennadel. Das jahrzehntelange Engagement von Geiler habe Respekt und Anerkennung verdient, meinte Buttweiler.
Gemälde für „Mann der Tat“
Glückwünsche überbrachte auch Bürgermeister Volker Poß von der Verbandsgemeinde, dem Geiler als stets gut vorbereitetes Ratsmitglied in Erinnerung bleibe, der oft mit bohrenden Fragen, die er stets präzise formuliert habe, den Dingen auf den Grund gehen wollte. Als „Mann der Tat“ würdigte Ortsbürgermeister Martin Volz seinen bisherigen Beigeordneten und Stellvertreter, auf den er sich habe stets verlassen können. Besonders die Pflege Kinderspielplätze sei ihm wichtig gewesen. Volz dankte Geiler für seinen Rat, seine Erfahrung und seine Freundschaft und überreichte ihm zum Abschied ein Gemälde der Kandeler Künstlerin Elke Blankart-Laub.
„Meist habe ihm die Arbeit im Gemeinderat Spaß gemacht“, meinte Richard Geiler zur Ehrung, mit der er selbst gar nicht gerechnet habe. Er verlasse die kommunalpolitische Bühne mit einem lachenden und weinenden Auge, so Geiler, ehe Margarete Mildner und Johann Anton German von der Musikschule Kandel „Fly me to the moon“ spielten.