Kreis Germersheim Kurz notiert: Nils fragt: Wohin nach Weihnachten mit Baum?

Nach Weihnachten fragen sich viele Menschen im Kreis Germersheim „Wohin mit dem nadelnden Christbaum?“ So mancher wird sich vielleicht überlegen ihn einfach ins Freie oder sogar in den Bach zu werfen. Das freut nicht mal uns Biber wirklich, obwohl wir gerne Dämme bauen; schließlich gibt es genug Altholz, das in den Bach fällt. Außerdem habe ich einen Brief der Kreisverwaltung gelesen, und die gibt viel bessere Tipps wie man bequem seinen Weihnachtsbaum loswerden kann. Demnach können Weihnachtsbäume an den beiden Wertstoffhöfen in Westheim und Berg kostenlos abgegeben werden. Die sind nach Weihnachten wieder normal geöffnet; nur am 31. Dezember, an Silvester, bleiben sie geschlossen. Die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe stehen im Abfallkalender, den du bestimmt zu Hause hast. Die Christbäume können aber auch an einem der vielen Häckselplätze im Landkreis abgegeben werden – sicher ist einer in deiner Nähe. Wann die von den Gemeinden betriebenen Häckselplätze geöffnet sind, kannst du bei der für deinen Wohnort zuständigen Verbandsgemeinde-, beziehungsweise Stadtverwaltung erfragen. Viele Orte oder Vereine im Landkreis holen die ausgedienten Tannenbäume selbst ab. Ob und wann das geschieht, steht in der Zeitung und im Amtsblatt. Bevor die Tannenbäume vor die Tür gestellt werden, sollen sie von allem Schmuck befreit sein, insbesondere von Lametta. Schließlich werden die Weihnachtsbäume kompostiert. Deshalb dürfen da keine Sachen mehr dranhängen, die die Erde, die aus den Bäumen entstehen soll, verschmutzen könnten. Schließlich soll darin gesundes Obst und Gemüse wachsen, das du teilweise essen willst. Der Turn- und Sportverein (TuS) Hördt möchte die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz auf LED umrüsten, um Energiekosten zu sparen. Es soll 10.347 Euro kosten. Der Verein erwartet 30 Prozent Zuschuss vom Bundesumweltministerium. Zudem fördert das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) mit EU-Mitteln die Umrüstung mit 2000 Euro. Für die Gemeinde, die Eigentümer des Geländes ist, entstehen keine Kosten. Der Rat genehmigte den TuS-Antrag. „Wir sagen seit Jahren dem Verein, er soll auf die Energie achten“, sagte Waldfried Heid von den Freien Wählern – Aktiven Bürgern. „Ich finde die Idee gut. Respekt, dass sie sich um Fördermittel bemüht haben.“ |gs