Kreis Germersheim Kurz notiert: Kreis GER: S-Bahn fährt jetzt früher

Ab Montag, 18. März, gibt es montags bis freitags eine neue direkte S-Bahn-Verbindung von Karlsruhe über Wörth und Germersheim nach Ludwigshafen. Der Zug fährt in Karlsruhe um 16.45 Uhr ab und erreicht Germersheim um 17.27 Uhr. Dagegen wird die bisherige Direktverbindung um 18.45 Uhr „aufgrund der Nachfragesituation“ gestrichen, wegen geringer Nachfrage entfällt ab Montag auch die S-Bahn-Fahrt um 19.38 Uhr von Wörth nach Karlsruhe Hbf, teilte die Kreisverwaltung Germersheim mit. Die neue Direktverbindung ist gegenüber der bisherigen Verbindung um 16.45 Uhr ab Karlsruhe mit Umstieg in Wörth 12 Minuten schneller, da die Übergangszeit entfällt. Die zusätzlichen Züge waren im Herbst 2018 während der Zeit der Rheinbrückensanierung eingeführt werden und sollen zunächst bis Jahresende 2019 angeboten werden. Wie die RHEINPFALZ mehrfach berichtete, hatte die Bürgerinitiative „Verkehrsforum Südpfalz“ scharf kritisiert, dass das zusätzliche Verkehrsangebot zeitlich zu spät vorgesehen sei. Zudem seien zwischen Wörth und Germersheim morgens Taktlücken zu schließen. Um die im eigenverantwortlichen Insolvenzverfahren steckende Textilmarkt-Kette AWG (wir berichteten am 9. Februar) zukunftsfähig aufzustellen, soll unter anderem das Filialnetz gestrafft werden. 26 Filialen stehen vor der Schließung; die Ende 2018 in Germersheim eröffnete ist jedoch nicht darunter, wie das Unternehmen mit Sitz in Köngen bei Stuttgart gestern mitteilte. „Die Ausarbeitung des Restrukturierungskonzeptes ist weit fortgeschritten und wird nunmehr sukzessive umgesetzt“, hieß es. Als Teil dieses Konzeptes seien alle Filialen auf ihre Rentabilität hin untersucht worden. Verlustbringer würden geschlossen. Mit den betroffenen Mitarbeitern werde gesprochen; es soll versucht werden sozialverträglich vorzugehen, aber ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen werde es wohl nicht gehen. AWG betreibt nach eigenen Angaben bundesweit rund 290 Filialen und erwirtschaftete zuletzt mit etwa 2900 Mitarbeitern einen Umsatz von 290 Millionen Euro. Friedhöfe sind Orte der Trauer und des Gedenkens an die Verstorbenen sowie der Ruhe und Besinnung. Sie bieten einen Rahmen, um Kultur-, Kunst- und Stadtgeschichte aus ungewohnter Perspektive zu erleben. Der Germersheimer Friedhof wartet mit vielen interessanten Geschichten und historischen Grabstätten auf. Info Sonntag, 10. März, 14 bis 16 Uhr, Treffpunkt: Weißenburger Tor (Brücke). Karte 4 Euro (Kinder bis 14 Jahre frei). Karten bei Gästeführer. Anmeldung: Besucherzentrum Weißenburger Tor, 07274 960-301, -302, -303, E-Mail tourist-info@germersheim.eu.