Kreis Germersheim Kurz notiert: Kreis GER: 496 Asylbewerber im Kreis

Ende des Jahres 2014 lebten im Landkreis Germersheim 496 Asylbewerber. Das sind je Tausend Einwohner vier Personen, so das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz in Bad Ems. Die Nettoausgaben für diesen Personenkreis betrugen 3,692 Millionen Euro – das sind pro Einwohner 29 Euro bei einem Landesdurchschnitt von 26 Euro. (llw) Das von den Verbandsgemeindewerken Lingenfeld seit 1971 betriebene Regenrückhaltebecken an der Druslach muss von 900 auf 2100 Kubikmeter erweitert werden. Grund hierfür sind neu erschlossene und bereits bebaute Baugebiete. Da sich das Becken im Wald befindet, muss die Gemeinde als Waldeigentümer dem Vorhaben zustimmen. Der Gemeinderat tat dies einstimmig. „Die Werke müssen ganz schön bluten“, sagte Verbandsbürgermeister Frank Leibeck (SPD). Die Frage von Uwe Wagner (SPD), ob das Becken umzäunt werden soll, ist laut Leibeck „noch nicht abschließend geklärt“. Ortsbürgermeisterin Inge Volz (SPD) hält einen Zaun für sinnvoll: „Aber das ist Sache der Werke.“ (nti) Der Rat Zeiskam hat zwei Aufträge für die Grundschule vergeben und aus Zeitgründen die Verwaltung ermächtigt, noch ausstehende Arbeiten an den günstigsten Bieter vergeben zu dürfen. Wie berichtet, soll in der Schule das Brandschutzkonzept umgesetzt werden. Die Gesamtkosten liegen bei rund 100.000 Euro. Klar ist bereits, dass die Außentreppe rund 45.500 Euro und die Brandschutztüren im Altbau rund 9400 Euro kosten. Susanne Lechner (WGA) tat sich etwas schwer, einen Freibrief für die Vergabe noch ausstehender Arbeiten zu erteilen, da diese in der Sitzungsvorlage nicht aufgelistet seien. (nti) Der Schwegenheimer Schulelternbeirat sieht keine Notwendigkeit, einen Schülerlotsendienst ins Leben zu rufen. Das hat Ortsbürgermeister Peter Goldschmidt (SPD) dem Gemeinderat mitgeteilt. Er berief sich dabei auf eine Mitteilung von Grundschulleiterin Karin Tremmel. Wie berichtet, hatte die FWG in der Dezember-Sitzung einen Zebrastreifen zwischen Rathaus und Lindenplatz beantragt, damit vor allem Kinder die Straße sicherer überqueren könnten. Die Kreisverwaltung sah aber keine Erfolgsaussichten, und die Polizei hatte sogar Bedenken erhoben. Der Schülerlostendienst war ein Alternativvorschlag. (nti)