Kreis Germersheim Kurz notiert: Kandel: Konzept für lokalen Klimaschutz

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Um dem Klimawandel zu begegnen, der sich auch in der Region bemerkbar macht, will die Verbandsgemeinde Kandel ein Konzept für den Klimaschutz entwickeln. Beginnen soll dieser Prozess mit einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 18. Oktober, um 19 Uhr in der Aula der Stadthalle Kandel. In der Südpfalz seien in jüngerer Vergangenheit deutliche Zeichen des Klimawandels erkennbar, so die Verwaltung. So wurde die Region immer mal wieder von extremen Wetterereignissen heimgesucht. Das Starkregenrisiko habe zugenommen; andererseits habe die Hitzeperiode im gerade zu Ende gegangenen Sommer mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag zu Ernteeinbußen bei der Landwirtschaft geführt. Die Folgen des Klimawandels seien für alle zu spüren. Die Verbandsgemeinde wolle nun darüber nachdenken, welchen Beitrag man innerhalb der Stadt Kandel und in den Ortsgemeinden in Sachen Klimaschutz leisten und wie in Zukunft den Folgen des Klimawandels begegnet werden könne. Mit einer auf die Verbandsgemeinde zugeschnittenen Klimaschutzstrategie sollen unter anderem Maßnahmen zur Einsparung von Energie beziehungsweise zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Ausbau regenerativer Energien entwickelt werden. Gleichsam wolle sich die Verbandsgemeinde ein Leitbild geben, wie der Ausstoß umweltschädlicher Treibhausgase reduziert werden könne. Die Erstellung einer Klimaschutzstrategie wird vom Bundesministerium für Umwelt gefördert und finanziell unterstützt. Mit Leben erfüllt werden soll dieser Prozess durch die Mitwirkung möglichst vieler Bürger sowie Akteure aus Handel, Gewerbe, Industrie, und Politik. Beim Erntedankfest am Sonntag, 30. September, verteilten die Frauen der KFD Steinweiler/Rohrbach nach dem Gottesdienst geweihte Brote und erhielten dabei eine Spende von 185 Euro. Die KFD-Frauen rundeten die Summe auf 200 Euro auf und spendeten diesen Betrag je zur Hälfte an die Tafeln in Herxheim und Wörth. wm

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