Kreis Germersheim Kurz notiert: Kandel: Bienwaldhalle ist Thema im Stadtrat

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Das Catering bei Fasnachtsveranstaltungen der Bikage oder der Tag der Berufe der Integrierten Gesamtschule: Verschiedene Veranstaltungen konnten dieses Jahr wegen Brandschutzmängeln nicht mehr in der Sporthalle der Bienwaldhalle stattfinden (wir berichteten mehrfach). Nun will die Stadt die Sporthalle doch zu einer Versammlungsstätte machen und baulich entsprechend nachbessern. Außerdem sollen die Parkflächen vor der Halle vergrößert werden. Über diese Themen spricht der Stadtrat morgen, Dienstag, um 19 Uhr im Rathaus Kandel. Auf dem bisherigen Dorfplatz in Weingarten sollen zwei Wohnblocks mit Tiefgarage sowie vier Reihenhäuser entstehen (wir berichteten mehrfach). In seiner Sitzung heute Abend will der Gemeinderat eine Bodenuntersuchung in Auftrag geben, um sicherzustellen, dass das Gelände – bisher ein Parkplatz – nicht verunreinigt ist. Gleichzeitig soll der Verkauf des Areals an die HP Projektentwicklung GmbH perfekt gemacht werden. Das Vorhaben gilt jedoch als nicht unproblematisch: Ein Wohnblock soll inzwischen größer und näher an der Schulstraße gebaut werden, um mehr Wohneinheiten zu erhalten. Der Änderung hatte der Gemeinderat in seiner vorherigen Sitzung zähneknirschend zugestimmt, zumal der Investor gleichzeitig mit dem Ausstieg aus dem Projekt gedroht hatte, sollte die gewünschte Vergrößerung abgelehnt werden. Der ursprüngliche Entwurf war aus einem Wettbewerb hervorgegangen, bei dem auch berücksichtigt wurde, dass der Architekt bereits Erfahrungen mit ähnlichen Projekten unter anderem in Hassloch hat. Sitzung des Gemeinderats heute, 19 Uhr, Rathaus Weingarten. Weitere Themen auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils: Erhöhung des Essensgeldes für Kita und Hort; Jahresabschluss 2015; Bauanträge. Heftige Kritik an den hohen Gema-Gebühren hat Susanne Bentz, Vorsitzende des Turnvereins Westheim, bei der Jubiläumsfeier am Samstag geübt: Der Verein muss ihren Angaben zufolge 170 Euro zahlen – „dafür, dass Kinder zu etwas Musik auftreten und in einem kleinen Nebenraum Filme vorgeführt werden“. „Das sind Sachen – da muss man sich nicht wundern, wenn Vereine nichts mehr anbieten“, schimpfte sie. Landrat Fritz Brechtel (CDU) war ebenfalls „erstaunt“, dass für die Veranstaltung, bei der Musik im Hintergrund sei, eine solche Summe für den Verein anfalle. Damit die Gema-Gebühren abgedeckt werden können, änderte er kurzerhand die Spendensumme des mitgebrachten Schecks: aus 100 Euro wurden 200 Euro.

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