Kreis Germersheim Kurz notiert: Bellheim: Wohnungen für Flüchtlinge melden

In der Verbandsgemeinde Bellheim sind derzeit 120 Asylbewerber überwiegend privat untergebracht. Das teilte Verbandsbürgermeister Dieter Adam (Wählergruppe Adam) in der Verbandsgemeinderatssitzung am Dienstagabend mit. Er spekulierte, dass es nächstes Jahr 240 werden könnten. Deshalb appellierte er an die Bevölkerung der Verwaltung freien Wohnraum zu melden. Dieses Jahr gebe es keine Unterkunftsprobleme. Sollte es nächstes Jahr die doppelte Menge sein, dann werde das deutlich schwieriger. Er lobte das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer und des eigens eingerichteten runden Tisches. Aber auch die Flüchtlinge würden sich einbringen. So hätten am vergangenen Wochenende einige beim Arbeitseinsatz der Vereine im Stadion in Bellheim geholfen, hieß es im Rat. Der Germersheimer Polizeichef Wolfgang Zöller empfahl die Flüchtlinge gut aufzunehmen und keine Fronten aufzubauen. Sie sollten so gut wie möglich verteilt werden, am besten in der Nachbarschaft von alteingesessenen Bürgern, weil dies die Integration der teilweise traumatisierten Menschen erleichtere. In der Kriminalitätsstatistik für die Verbandsgemeinde, die in der Sitzung präsentiert wurde (Bericht folgt) fielen die Neuankömmlinge so gut wie gar nicht auf, sagte Polizeichef Zöller; er sprach lediglich von einer Handvoll Fälle. (gs) Im März nächsten Jahres wird in der Stadt Wörth der Nachfolger von Bürgermeister Harald Seither (CDU) gewählt. Heute eröffnen die beiden Kandidaten für das Amt offiziell ihren Wahlkampf: CDU-Kandidat Christoph Gröger stellt ab 19 Uhr im alten Spritzenhaus (Königstraße, Wörth) sein Programm vor. Sein Herausforderer von der SPD, Dennis Nitsche, veröffentlicht sein Programm ab heute, 19 Uhr, auf seiner Internetseite www.dennisnitsche.de. Danach wird er sein Programm in allen Ortsteilen der Stadt Wörth persönlich vorstellen. (rhp)