Kreis Germersheim Kommentar: Vernünftig

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Wenn – oder falls – die heiß diskutierten Schranken in

Maximiliansau erst einmal stehen, sind wir alle bald klüger.

Die Wörther Schranken-Pläne sind nicht nur bundesweit ein Novum, sondern müssen wegen der geplanten Brückensanierung auch mit heißer Nadel gestrickt werden. Dabei scheinen einige Maschen auf den Boden gefallen zu sein. Ob in Wörth oder in Jockgrim: Das ist danach fast egal. Fakt ist, dass der Ortsgemeinderat Jockgrim mit einer neuen Einschätzung des Landesbetriebs Mobilität konfrontiert wurde, der nicht mehr ausschließen wollte, dass die Wörther Pläne Folgen für Jockgrim haben. Das sagt zwar wenig, aber es ist klar, dass der Gemeinderat sich im Zweifelsfall und in der Eile auf die sichere Seite schlägt. Parteipolitik kann dabei keine Rolle gespielt haben: Im Verbandsgemeinderat wurde quer durch die Fraktionen abgestimmt, im Ortsgemeinderat stimmte jetzt die SPD für die Ablehnung. Wichtig ist, dass beide Seiten gesprächsbereit bleiben. Die Diskussion wurde bisher ja offenbar sehr konstruktiv geführt. Wenn die Schranke in Maximiliansau installiert ist, sind wir alle bald klüger. Dass der Jockgrimer Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel (CDU) danach neue Gespräche nicht ausschließen will, spricht für einen ruhigen und sachlichen Politikstil.

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