Maximiliansau Klimaschutzministerin Katrin Eder besucht „Goldgrund“
Der „Goldgrund“ bei Maximiliansau ist seit Dezember als Naturwaldreservat ausgewiesen. Das 176 Hektar große Gebiet in den Pfälzer Rheinauen ist ökologisch von besonderer Bedeutung. Am Freitag besuchte die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder den „Goldgrund“, der zu den rezenten Auen zählt. So bezeichnet man Wälder, die regelmäßig überschwemmt werden. Ein Naturwaldreservat wird so weit wie möglich dem Einfluss des Menschen entzogen. An dem Projekt sind neben Landesforsten auch der Bund für Umwelt- und Naturschutz und der Naturschutzbund beteiligt. Die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt wird im „Goldgrund“ in den nächsten Jahren ein umfangreiches Monitoring durchführen, um mehr über das Ökosystem zu erfahren und die Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen.