Kreis Germersheim Kita-Essen wird teurer

Wegen höherer Kosten für die Essensausgabe wird das Kita-Essen in Erlenbach teurer.
Wegen höherer Kosten für die Essensausgabe wird das Kita-Essen in Erlenbach teurer.

Der Gemeinderat hat den Essenspreis für Ganztagskinder im Kindergarten erhöht. Der Grund: Wegen der Aufstockung der Plätze für Ganztagskinder von 20 auf 24 werde eine zusätzliche Kraft für die Essensausgabe benötigt, so Bürgermeister Maik Wünstel. Die Kosten dafür werden solidarisch auf alle verteilt, auch für die Kinder, die nicht jeden Tag im Kindergarten essen – wie beispielsweise Wünstels Sohn. Dies sei bei einem Elternabend im Vorfeld auch so besprochen worden. In Zukunft wird das Essen also 2,50 Euro je tatsächlichem Essen und 1 Euro pro Kindergartenöffnungstag kosten. Damit sei man immer noch günstiger als viele andere Kindergärten, obwohl man in Erlenbach eine Frischküche habe und andere sich beliefern ließen. Mit der Aufstockung habe man erreicht, dass alle Ganztagswünsche erfüllt werden konnten und es keine Härtefälle gibt, so Wünstel. Sollten die Zahlen wieder zurück gehen, wird das Essen wieder billiger. Bau-Ende Ende Mai Nachdem es zunächst so aussah, als würde die Straßensanierung schneller fertig als geplant, wurde das voraussichtliche Ende nun wieder wie ursprünglich geplant auf Ende Mai festgelegt, so Wünstel. Der Grund: Beim Abtragen des alten Asphalts stellte die Baufirma fest, dass der Untergrund in sehr schlechtem Zustand ist. Würde man einfach asphaltieren, wären bei der hohen Belastung der Straße durch Lastwagen ziemlich sicher in ein paar Jahren wieder Risse im Asphalt. Deshalb müsse zum Leidwesen des Landesbetriebes Mobilität (LBM) – die Maßnahme wird teurer – mehr abgetragen und wieder verfüllt werden. Dies dauere natürlich länger, so Wünstel. Ist der Untergrund auch in den anderen Bauabschnitten so schlecht, könnten sich die Arbeiten weiter verzögern, so Wünstel. Er berichtete zudem, dass der Übergang beim Friedhof über die Kreuzung bis Ende nächster Woche auch zu Fuß nicht möglich sei. Ein Umweg sei nur über die Feldwege möglich. Platz für sechs Wohnungen Über das weitere Vorgehen beim Grundstück Hauptstraße 47 diskutierte der Rat. Gekauft wurde das Haus vor Jahren, um ein Dorfzentrum für alle Generationen zu schaffen. Dies scheiterte an den Kosten. Den hinteren Teil benutzt nun der Bauhof und das soll auch so bleiben. Nun wollte die Gemeinde das Grundstück vermessen lassen. Verbandsbürgermeister Volker Poß meinte dazu aber im Vorfeld der Sitzung, man könne das Grundstück erst einmal Baugesellschaften anbieten. Insgesamt könnte der vordere Teil in drei Teile geteilt werden, so dass laut Bebauungsplan immerhin sechs Wohnungen entstehen könnten. Sollte hier kein Interesse bestehen, will sich der Rat über die Abrisskosten des bestehenden Gebäudes informieren. „Erst wenn wir wissen, was gemacht werden soll, werden wir das Grundstück auch vermessen lassen“, so Wünstel. Eines sei aber sicher. Ein Halten des Grundstückes in Gemeindebesitz sei nicht sinnvoll. Schließlich informierte Wünstel, dass am Eselspfad wegen Gefahr in Verzug drei Bäume außerhalb der Schneidefrist weg müssen. Beim Sportverein sollen drei Birken oben und seitlich gekappt und einige andere Bäume gefällt werden. Die Bäume hätten am Sonntag in Richtung Zuschauer so geschwankt, dass der Schiedsrichter das Spiel nicht anpfiff. Diese Bäume werden aber erst im Herbst gefällt. Der Sportverein will das Fällen der gemeindeeigenen Bäume übernehmen und auch neue Bäume setzen, allerdings nicht in Spielfeldnähe. Außerdem werden die Lindenbäume an der Kirche geschnitten.

x