Wörth Keine Minigolf-Anlage im Bürgerpark mehr
„Ich glaube nicht, dass ein Wörther zum Minigolf nach Maximiliansau fährt“ und „Wir sollten uns diese Option offenhalten, weil es für unsere Stadt einen höheren Freizeitwert bedeutet“. Das waren zwei Stimmen aus der Diskussion des Wörther Ortsbeirats zum Antrag von Ortsvorsteher Helmut Wesper, der den kompletten Rückbau der Minigolf-Anlage im Bürgerpark forderte. „Wenn hier wieder Minigolf gespielt wird, dann ist das nur auf einer komplett neuen Bahn möglich“, so Wesper. Letztlich folgte der Rat einstimmig seinem Vorschlag, Wespers Argumentation erschien allen Ratsmitgliedern einleuchtend und schlüssig.
Kiosk seit langem nicht verpachtet
Die Anlage gegenüber des Spielplatzes in der Dorschbergstraße/Einmündung Keltenstraße ist seit vielen Jahre nicht mehr bespielbar. Seit Beginn des Jahrtausends hatte sich kein Pächter mehr für das Kiosk gefunden, an dem Bälle und Schläger ausgegeben wurden. Deshalb wurde es schon vor Jahren abgebaut. Die Bahn wurde durch die Witterung an vielen Stellen sehr stark beschädigt, die Zuwege und die defekte Beleuchtung befinden sich ebenfalls in keinem annehmbaren Zustand mehr. Eine Reaktivierung der Bahn durch Ausbesserungen oder einfache Reparaturen ist nicht mehr möglich.
Um ihrer Pflicht der Verkehrssicherung nachzukommen, hat die Stadt den Bereich wegen Stolperstellen auf den Wegen und der Gefahr umstürzender Bäume bereist großräumig abgesperrt. Wesper sagte: „Ich habe auch keine Nachfrage zum Spielen mehr wahrgenommen.“ Deshalb soll das Waldstück in der Anlage wieder der allgemeinen Nutzbarkeit zugeführt werden, durch fachgerechte Arbeiten sollen hierzu die Bäume wieder verkehrssicher gemacht werden. Die Maßnahme soll im Zuge des im Projekt „Spielleitplanung“ vorgesehenen Ausbaus des Spielplatzes bis zum Ende des zweiten Quartals abgeschlossen sein. „Dann hätten wir wieder ein schönes und ordentliches Gesamtbild hergestellt“, hofft Wesper.