Kreis Germersheim Keine großen Sprünge
Erlenbach. Große Sprünge wird die Gemeinde auch 2017 nicht machen können. Der finanzielle Spielraum sei sehr gering, der Ort sei klamm bei Kasse, sagt Ortsbürgermeister Klaus Bolz. Vor allen Reparaturen und Erhaltungen stehen an. „Was im Laufe des Jahres noch alles auf uns zukommt kann ich im Moment noch nicht absehen. Hoffentlich ist dann alles bezahlbar“, so Bolz weiter.
Das größte Projekt, die Verlegung von Gasleitungen, müsse glücklicherweise nicht von der Gemeinde finanziert werden. Der Energieversorger hat eine Bedarfsumfrage gestartet. Da sich über 60 Haushalte anschließen lassen wollen, wurde 2016 mit den Arbeiten begonnen. Auch wenn die bei den eisigen Temperaturen geruht haben: Bis zum Frühjahr sollen alle Leitungen verlegt sein und der Anschluss erfolgen. Nur in einer Straße hat es kein Interesse an Erdgas gegeben, doch nun wurden auch dort Leitungen verlegt. So können Interessenten einen normalen Anschlusspreis bekommen. Ein anderes Großprojekt, die Sanierung der Haynaer Straße durch den Landesbetrieb Mobilität in Speyer (LBM) dagegen wurde auf 2018 verschoben. Dies habe ihm der LBM gerade mitgeteilt, so Bolz. Anwohner, die im Zuge der Sanierung auf eine Verkehrsberuhigung hoffen, müssen sich also noch mindestens bis zum nächsten Jahr gedulden. Daneben sind kleinere Maßnahmen vorgesehen. So werden wie in jedem Jahr nach dem Winter die Gemeindestraßen auf Schäden überprüft und gegebenenfalls repariert. Zur Vorbeugung größerer Schäden auf der Straße müssen die Wurzeln der Am Eselspfad gepflanzten Bäume wohl gekappt werden. Der Wurzeltrieb ist zu stark. Die Maßnahme soll so schonend durchgeführt werden, dass sich die Bäume schnell erholen können. Schon erledigt ist die Reparatur, beziehungsweise Erneuerung des Abwasseranschlusses an der Grillhütte. Zudem werden die Spielgeräte am Spielplatz im Storchennest erneuert und erweitert. Damit die Kosten für diese Maßnahme im Rahmen bleiben, haben sich der Gemeindearbeiter und der Beigeordnete stark engagiert. Sind die Arbeiten abgeschlossen, verfügt die Gemeinde über drei funktionierende Spielplätze. Noch nicht geklärt ist die Zukunft eines gemeindeeigenen Gebäudes in der Hauptstraße. Hier sollte einmal ein generationsübergreifender Ortstreffpunkt entstehen. Im Moment wird nur die Halle des Gebäudes als Unterstand für Dinger der Gemeinde benutzt. Würde man das Grundstück teilen, wäre auch ein Verkauf möglich, so Bolz. Fördern möchte Bolz das persönliche Engagement von Bürgern. Besonders lobte er die Vereine, die sich rege am Dorfleben beteiligen. Das sich in den nächsten Jahren entscheidendes an der finanziellen Situation ändert, sei eher unwahrscheinlich, so Bolz. |lnn