Maximiliansau Kappelmann-Gelände: Baubeginn im nächsten Jahr
Ob es beim geplanten Baubeginn im Frühjahr 2023 bleibe, wollte Ratsmitglied Karl Eberle (CDU) wissen. Nach seinem Kenntnisstand werde wohl erst im Frühjahr 2024 begonnen, antwortete Ortsvorsteher Jochen Schaaf (SPD). Dem widerspricht Petra Pfeiffer, Geschäftsführerin der Wohnbau Wörth GmbH, die auf dem Gelände 60 barrierefreie und altersgerechte Wohnungen plus Tiefgarage sowie ein Café und Räume für Kleingewerbetriebe errichten will, im Gespräch mit der RHEINPFALZ. „Wir sind mitten in der Planung, unser Ziel ist es weiter, 2023 zu beginnen“, sagt Pfeiffer. Die Bauzeit soll zwei Jahre betragen. „Wir rechnen mit der Fertigstellung im Jahr 2025“, so Pfeiffer weiter.
Die Frage nach dem Baubeginn war aufgekommen, nachdem der Ortsbeirat einige Änderungen beschlossen hat, die eine erneute Offenlage des Bebauungsplanes erforderlich machen. Es könne alles im verkürzten Verfahren erledigt werden, sagte Stadtplaner und Architekt Lars Petri, sodass die Verzögerung nicht länger als ein bis zwei Monate betrage.
Weniger Parkplätze
Die Änderungen müssen vorgenommen werden, um den Siegerentwurf des im vergangenen Jahr von der Wohnbau Wörth durchgeführten Architektenwettbewerbs umsetzen zu können. So darf die maximale Gebäudehöhe jetzt 15 Meter statt 14,75 Meter betragen. Auch das Baufenster wird angepasst, der Abstand zur Tullastraße wird etwas größer. Außerdem werden die Bäume anders gepflanzt, ursprünglich sollten sie rund um den Quartiersplatz stehen, nun werden sie auf dem Platz gruppiert. Bei fünf Gegenstimmen aus Reihen der CDU wurden die Änderungen angenommen.
Keine Auswirkungen hat die Planänderung auf die Bebauung des Parkplatzes Ecke Tullastraße/Hermann-Quack-Straße, wo die Firma Konzok. Das dort bereits bestehende betreute Wohnen soll erweitert werden. Allerdings wird es im Gegensatz zur ursprünglichen Planung ein paar Parkplätze weniger geben. „In den Wohnungen leben hauptsächlich ältere Menschen, die entweder gar keine oder doch deutlich weniger Autos haben, als etwa Familien“, begründete Petri die Entscheidung. Der Stellplatzschlüssel wird von 0,5 je Wohnung auf 0,3 gesenkt. „Es werden aber auf jeden Fall in der Nähe genügend Parkplätze vorhanden sein, auch für Besucher“, versprach Schaaf.