Kreis Germersheim Jugendtreff im Bürgerhaus geplant

In der Verbandsgemeinde ist Erlenbach der einzige Ort ohne Jugendtreff. Das könnte sich bald ändern. Die Ortsgemeinde plant in Ermangelung anderer Räume, das Bürgerhaus dafür mindestens einmal im Monat zur Verfügung zu stellen.
Die Idee dazu kam dem Beigeordneten Maik Wünstel, der immer noch den erkrankten Ortsbürgermeister Klaus Bolz vertritt, nachdem im Verbandsgemeinderat über die Jugendtreffs diskutiert wurde. Eigentlich fehlt in der Gemeinde nämlich nur ein Raum. Der einzige Raum, der dafür geeignet ist, ist das Bürgerhaus. Er sprach mit der Jugendpflegerin Katharina Hilbert, die sich bereit erklärte, etwas in der Gemeinde zu machen. Volker Eck kam beim Thema Jugendtreff ein wenig ins Schwärmen und erinnerte sich an seine Jugend. In seiner Heimatstadt stellten die Jugendlichen einen Jugendtreff aus dem Nichts mit Disco und Zapfanlage auf die Beine. Allerdings kommt Eck aus einer Kleinstadt mit 35.000 Einwohnern. Erlenbach hat nicht einmal 1000 Einwohner, wie er selbst anmerkte. Zudem sei dies nicht die Zielgruppe der Gemeinde, so Wünstel. Angesprochen werden sollen die 10- bis 14-Jährigen. Rund 50 Kinder in dem Alter gibt es. Angeboten werden sollen Spiele, Bastelarbeiten und sonstige Aktivitäten. Ein Nachteil sei, dass die Jugendlichen den Raum nicht selbst gestalten können, merkte Dieter Roth an, der auch zu Bedenken gab, dass das Aufräumen geklärt sein müsse. Dennoch will es die Gemeinde einmal versuchen. Sollte das Angebot gut angenommen werden, könnte es bis zu einem wöchentlichen Termin ausgeweitet werden. Die Friedhofssatzung wird geändert. Die neue Satzung lehnt sich an die Satzung von Minfeld an. „Warum soll man das Rad neu erfinden“, so Wünstel. Eine offizielle Reservierung von Gräbern wird in Zukunft möglich sein. Sie kostet für zehn Jahre und eine Person 100 Euro, bei zwei oder mehreren Personen sind es 200 Euro. Die Gebühren können nicht auf die Gebühren des Grabes angerechnet werden. Ist die Reservierungsfrist abgelaufen, kann das Grab erneut für zehn Jahre reserviert werden. Bisher konnten Gräber zwar auch schon reserviert werden, allerdings ohne schriftliche Bestätigung, dafür aber auch ohne Kosten. Im Moment gebe es zwei Reservierungen dieser Art. Rückwirkend werden zwar keine Gebühren erhoben, allerdings sollen nach dem Willen des Rates diese ab jetzt auch die Gebühr zahlen. Die Satzungsänderung wurde einstimmig beschlossen. Von einem gemeindeeigenen Gebäude in der Hauptstraße fließt besonders bei Starkregen Regenwasser vom Dach auf das Nachbargrundstück und setzt dieses unter Wasser. Der Grund ist ein Abwasserrohr, das quasi im Nichts endet. Volker Eck, der sich die Situation vor Ort angeschaut hatte, bot sich an, hier Abhilfe zu schaffen. Die Materialkosten schätzte Eck dafür auf 250 Euro. Der Rat nahm das Angebot an. Termin Nachholtermin Bürgerversammlung „Starkregenkonzept“ Mittwoch, 13 Juni, 18 Uhr, Bürgerhaus.