Germersheim / Offenabch / Lingenfeld / Bellheim Informationen zur Briefwahl: Nachwahl am regulären Wahltag

Die Nachwahl findet am 14. März statt.
Die Nachwahl findet am 14. März statt.

Der Termin für die Nachwahl der Landtagswahl im Wahlkreis 51 Germersheim ist festgelegt. Die Wahl findet am selben Tag wie die ursprüngliche Landtagswahl statt, am 14. März. Neu ist der Wahlzettel mit den Kandidatennamen im Wahlkreis 51.

Das bedeutet: Denjenigen Bürgern, die bereits per Briefwahl gewählt haben oder die schon Briefwahlunterlagen erhalten haben, werden von ihrer Stadt- beziehungsweise Verbandsgemeindeverwaltung unaufgefordert die neuen Briefwahlunterlagen mit geändertem Stimmzettel zugesandt. Eine erneute Beantragung ist nicht nötig. Das teilt Landrat Fritz Brechtel als Kreiswahlleiter mit.

Wer bereits mit dem alten Stimmzettel per Briefwahl gewählt hat, wird gebeten, mit dem neuen Stimmzettel erneut zu wählen. Wer die alten Briefwahlunterlagen bereits erhalten, aber noch nicht weggesandt hat, soll die alten Unterlagen vernichten und mit dem neuen Stimmzettel zu wählen. Ansonsten können Briefwahlunterlagen weiterhin in gewohnter Art und Weise beantragt werden.

Unterlagen ungültig

Betroffen sind im Wahlkreis 51 neben der Stadt Germersheim die Verbandsgemeinden Lingenfeld, Bellheim und Offenbach. Auf RHEINPFALZ-Nachfrage teilte die Verwaltung in Offenbach mit, dass bisher 50 Briefwahlunterlagen verschickt worden seien, die den Wahlzettel mit dem Namen des verstorbenen Kandidaten enthalten. Diese Unterlagen sind ungültig und können zurückgegeben oder vernichtet werden. Aber Achtung: Nicht die Wahlbenachrichtigung vernichten!

In der Stadt Germersheim sind es genau 20 Wählerinnen und Wähler, die ihre Briefwahlunterlagen bereits haben. „Wir holen die alle zurück beziehungsweise einige sind uns schon zurückgebracht worden“, sagte Bürgermeister Marcus Schaile (CDU). Die Zahl sei überschaubar, man wolle mit der Rückholaktion auf Nummer sicher gehen, dass kein falscher Stimmzettel in der Auszählung lande.

In Lingenfeld wurden bislang an 104 Wähler Briefwahlunterlagen verschickt. Diese sind ungültig und die Wähler bekommen automatisch die neuen zugeschickt, sobald sie aus dem Druck kommen. Mit einem zusätzlichen Info-Schreiben wird die Verbandsgemeinde darauf hinweisen, nur die neuen Wahlbögen zu benutzen. Bereits eingegangene, ausgefüllte Wahlbriefe werden vernichtet.

Aus Bellheim gab es bis Redaktionsschluss keine genauen Informationen darüber, wie viele Wähler Briefwahlunterlagen erhalten haben. Lediglich die Ankündigung, dass die neuen Unterlagen im Laufe der kommenden Woche an die bereits zur Briefwahl angemeldeten Bürger geschickt werden.

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