Westheim Hort-Schließung: SPD fordert Container-Lösung

Der Schülerhort in Westheim soll schließen. Dagegen regt sich Protest.
Der Schülerhort in Westheim soll schließen. Dagegen regt sich Protest.

„Die von uns vorgeschlagene Container-Lösung wäre die beste Lösung, um den Hort in Westheim zu erhalten.“ Das betonen die SPD-Vorsitzenden Ingrid Allbrecht und Peter Wunsch sowie SPD-Fraktionsvorsitzender Alexander Dietz in einer Stellungnahme zum Bericht „Kommune muss Hort schließen“ (Ausgabe vom 27. Mai).

Die SPD könne den Ärger der Eltern verstehen und sei in der Ratssitzung genauso überrascht gewesen, als Ortsbürgermeisterin Susanne Grabau (FWG) über die geplante Schließung des Horts informiert habe: „Als Alternative haben wir eine Container-Lösung vorschlagen, vorübergehend, bis endlich der seit über zwei Jahren geplante Anbau für eine Mensa umgesetzt wird“, so die Genossen.

Dort könne dann ein weiterer Gruppenraum, für den es auch Zuschüsse gebe, eingerichtet werden. Laut SPD kostet ein Container zirka 80.000 Euro. Miete man einen solchen, fielen monatlich 2000 Euro an, solange dieser benötigt werde. Und sobald der Anbau fertig sei, könne der Container wieder verkauft oder zurückgegeben werden. „Das ist zu teuer, meint die Ortsbürgermeisterin. Wir sagen, dieses Geld wäre nachhaltig investiert für unsere Kinder und ihre Eltern.“

Denn: Die Betreuende Grundschule sei in den Ferien nicht geöffnet: „Da gibt es viele Tage zu überbrücken, wenn beide Eltern berufstätig sind.“ Zudem habe der Hort bis 16.30 Uhr offen, die Betreuende Grundschule nur bis 15 Uhr: „Das ist keine Alternative.“ Da die Kita-Bedarfsplanung immer im Oktober/November des Vorjahres beginne, hätte die Gemeinde als Träger der Kindertagesstätte aus SPD-Sicht sofort reagieren müssen: „Die Information des Rates am 16. Mai war sehr spät. Jetzt muss schnell gehandelt werden.“

x